Hofmacher fordert Ende mit den Milchpreissenkungen

Wenn nötig werden wir für unsere Bauern den Molkereien den Kampf ansagen

Niederösterreich, 8.6.1999 (NÖI) "Die neuerliche Senkung des Milchpreises für die Bauern durch die NÖM ist eine Katastrophe für unsere Milchbauern. Mittlerweile bedeutet das für unsere Landwirte einen Verlust von 41 Groschen pro Liter. Das Land Niederösterreich wird nun alles unternehmen, um den Milchbauern zu helfen - wenn notwendig werden auch Kampfmaßnahmen in Erwägung gezogen", erklärte LAbg. Ignaz Hofmacher.

Es sei völlig unverständlich, daß die Molkereien auf Kosten der Existenz unserer Milchbauern, Einsparungen durchführen. Würden die niederösterreichische Molkerei (NÖM) und die oberösterreichische Bergland endlich einer Fusion zustimmen, könnten viele Millionen eingespart werden. Koordinationsschwierigkeiten und Fehler
innerhalb der Unternehmensstruktur dürfen nicht länger auf dem Rücken der Bauern ausgetragen werden, begründet Hofmacher seine Forderung nach einer Fusion der beiden Molkereien.

Hofmacher wies in diesem Zusammenhang auf die
Einkommenseinbußen der Bauern im vergangenen Jahr hin. Nach 1996 mit 7,6 Prozenz und 1997 mit 1,6 Prozent habe es 1998 mit 1,3 Prozent im dritten Jahr in Folge ein Minus gegeben. Das werden wir nicht länger hinnehmen.
- 2 -

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI