ÖBB wollen Hauptstadtmanager Dipl.-Ing. Steiner an Bord holen

NÖPLAN-Vorstandsvorsitzender soll Bahnhofsoffensive 2000 managen

St. Pöllten (OTS) - Sein Name steht für die Umsetzung des Projektes St. Pölten: Dipl.-Ing. Norbert Steiner. Nun möchten die ÖBB den erfolgreichen Hauptstadtplaner an Bord holen. Er soll Österreichs "Bahnhofsoffensive 2000" managen. Der ÖBB-Vorstand beschloß, Steiner diese neue Aufgabe anzubieten.

Mit Mitte Juli könnte der 57jährige Manager seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender der NÖ Landeshauptstadt Planungsges. m. b. H, (NÖPLAN) lösen. Die Geschäftsführung bei der NÖ HYPO Bauplan hat er diese Woche zurückgelegt.

"Die Österreichischen Bundesbahnen sind mit dieser neuen Aufgabe an mich herangetreten. Die Realisierung der Bahnhofsoffensive 2000 ist in den kommenden Jahren sicher eine der spannendsten städtebaulichen und architektonischen Aufgabenstellungen in Österreich. Dabei könnte ich wahrscheinlich auch weiterhin für das Land und die junge NÖ Landeshauptstadt tätig werden, da eine Reihe von Bahnhofsgestaltungen und städtebauliche Neuordnungen in Niederösterreichs Städten vorgesehen sind."

Geordnetes Haus hinterlassen

Steiner möchte jedoch als Hauptstadtplaner ein geordnetes Haus hinterlassen und hat die entsprechenden Gremien über das neue Angebot vorinformiert. Mit dem Landeshauptmann möchte er vor einer Entscheidung alle offenen Fragen erörtern.

"Die wesentlichsten Aufgaben beim Projekt St. Pölten sind erfüllt. Für die weitere Endabwicklung in meinem Tätigkeitsfeld, steht mit dem NÖPLAN-Projektleiter Prokurist DI Peter Höss und Grundstücksverwalter Josef Katzensteiner ein erfahrenes Team aus der ersten Stunde zur Verfügung", so Steiner.

Die kostenmäßige Fertigstellung des Projektes ist ebenfalls weit fortgeschritten und obliegt NÖPLAN-Vorstandsdirektor Dr. Josef Ladenbauer", ergänzt der Hauptstadtmanager.

Das Projekt St. Pölten - größtes Hochbauprojekt Österreichs -wurde unter der Leitung des NÖPLAN-Vorstandsvorsitzenden in Rekordzeit abgewickelt, 15 Monate früher als ursprünglich geplant und im Kostenrahmen. Das Bild der Stadt St. Pölten hat sich seither entscheidend verändert.

Grundstruktur realisiert

Für die Entwicklung dieser Landeshauptstadt gab es weltweit wenig Beispiele, aber immer zwei Ziele: Schaffung der Grundstruktur in einer zehnjährigen Entwicklungsphase und dadurch Impuls für die zweite Phase, für die Ansiedlung und Übersiedlung von Institutionen, Investoren und der Umsetzung von unterschiedlichsten Aktivitäten.

In Steiners Zeit als Vorstandsvorsitzender der NÖ Landeshauptstadt Planungsges. m.b.H. (NÖPLAN) entstand seit 1987 in St. Pölten das neue NÖ Landhaus an der Traisen, der Klangturm, das NÖ Festspielhaus, die Shedhalle, der Traisenpavillon, das Kombiprojekt Straßenmeisterei-Technische Dienste St. Pölten West, die NÖ Landessportschule, die Tenntsarena im Aufeld für das ATP-Tumier und die Wohnhausanlage "Am Mühlbach" als Pilotprojekt für neuen Wohnbau in Niederösterreich.

Außerhalb der NÖ Landeshauptstadt realisierte Dipl.-Ing. Steiner die Arena Nova in Wr. Neustadt und das Revitalisierungsprojekt Museen- und Amtsgebäude Tulln. Anläßlich des Papst-Besuches 1998 griff auch die Diözese St. Pölten auf die organisatorischen Erfahrungen der NÖPLAN zurück. Unter seiner Initiative erfolgte weiters die Konzeption für die Fußball-EM-Stadien in Salzburg und St. Pölten.

Internationale Anerkennung

Begleitet wurde seine Tätigkeit mit internationalen Auszeichnungen: Österr. Bauherrnpreis (Traisenpavillon), Glulam Award (NÖ Landessportschule St. Pölten und Tennishalle), Goldene Kelle für das Projekt Tulln und die "Berliner Klappe" für den Kinospot St. Pölten. Für seine besonderen Verdienste würdigte das Land Niederösterreich Dipl.-Ing. Steiner mit der Hl. Leopold-Statuette.

Vom 20. Weltkongreß der Architektur wurde das Projekt St. Pölten jetzt zur Präsentation nach Peking eingeladen. Vor St. Pölten war Dipl.-Ing. Norbert Steiner bei der Stadtplanung München, in Athen, in den USA und im Oman tätig.

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