Daten des NÖ Abfallwirtschaftsberichtes 1998 liegen vor

Sobotka: Gesamtabfall nur noch um 0,6 Prozent gestiegen

St.Pölten (NLK) - Der Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung beim Amt der NÖ Landesregierung liegen nun die abfallwirtschaftlichen Daten aus den Gemeinden für den NÖ Abfallwirtschaftsbericht 1998 vor. Wenngleich die Veröffentlichung des Berichtes nach Auswertung noch ausständiger Themenbereiche erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird, lassen sich die derzeit vorliegenden Daten für Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka doch bereits jetzt schwerpunktmäßig kommentieren.

"Wenn man bedenkt, daß der Gesamtabfall von 1990 bis 1998 um ca. 30 Prozent gestiegen ist und die Steigerungsrate von 1996 auf 1997 noch 5,7 Prozent betragen hat, dann ist das Ansteigen des Gesamtabfallaufkommens um nur 0,6 Prozent als Erfolg zu werten. Besonders erfreulich ist auch, daß Rest- und Sperrmüll erstmals seit 1994, und zwar um 2,6 Prozent, wieder gesenkt werden konnten. Wir halten damit in der Reduktion des Restmülls von 1990 bis 1998 bereits bei ca. 34 Prozent", so Sobotka.

Weil aber laut der aktuellen Restmüllanalyse im Vergleich zu 1994/95 6 Kilogramm pro Einwohner und Jahr Papier, 4 kg/Ew/a biogene Abfälle und Hygieneartikel sowie 3 kg/Ew/a Kunststoffabfälle mehr im Restmüll enthalten seien, werde man nunmehr in einer Studie nach Möglichkeiten suchen, vor allem das biogene Potential besser zu erfassen.

In absoluten Zahlen beträgt das Gesamtabfallaufkommen 1998 nach derzeitigem Stand 542.808 Megagramm, Rest- und Sperrmüll 250.359 Mg, biogener Abfall aus Biotonnen 101.301 Mg, Problemstoffe 5.258 Mg und getrennt gesammelte Altstoffe 185.891 Mg. Umgelegt auf die Einwohnerzahl Niederösterreichs bedeutet das, daß jeder Bürger 1998 insgesamt 357 Kilogramm Abfall produzierte. Davon entfallen auf den Restmüll 128 kg, auf die der Verwertung zuzuführenden Altstoffe 122 kg, die biogenen Abfälle 69 kg, die Problemstoffe 3,4 kg und auf Sperrmüll 35 kg.

Nähere Informationen bei der Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung unter der Telefonnummer 02742/200-4326, Dr. Theresia Jugovits.

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