Baumängel Regierungsviertel - offensichtlich bereits 60 Millionen Schilling Schaden

St. Pölten, (SPI) - "Gemäß einer heutigen Aussendung der APA sind die summierten Baumängel im Regierungsviertel bereits auf eine Schadenssumme von rund 60 Millionen Schilling angewachsen (1 % der Bausumme von sechs Milliarden Schilling). Umso mehr ist eine umfassende Aufklärung einzufordern. Weiters ist klarzustellen, daß der
Vorwurf von NÖPLAN-Vorstandsvorsitzenden Norbert Steiner, "Labg. Eduard Keusch habe unterstellt, daß minderwertige Baumaterialien verwendet wurden", strikt zurückzuweisen. Steiner selbst hat in der ORF-Sendung "NÖ Heute" am vergangenen Dienstag angedeutet, daß in manchen Bereichen bauliche Verbesserungen notwendig werden, die nicht auf Mängel bei der Errichtung, sondern auf die verwendeten Materialien zurückzuführen sind. Diese Aussage läßt darauf schließen, daß nicht dem Bedarf bzw. der Nutzung entsprechende Materialien, also "minderwertigere oder billigere" Baustoffe, verwendet wurden. Im übrigen ist die an VP-Polemik erinnernde Sprachregelung von NÖPLAN-Vorstandsvorsitzenden Norbert Steiner mehr als entbehrlich -von einem Fachmann seines Rufes dürfte mehr Sachlichkeit zu erwarten sein", stellt der Pressedienst des SP-Landtagsklubs zu heutigen Aussagen Steiners in einer APA-Aussendung fest.
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