Landauer: Antwort auf Drogenproblem kann nicht Freigabe heißen!

Neues Wiener Drogenkonzept ist untaugliches Mittel zur Suchtgiftbekämpfung

Wien, 1999-06-04 (fpd) - Entschieden gegen Tendenzen in der rot/schwarzen Koalition, die Freigabe weicher Drogen zuzulassen, sprach sich heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin Stadträtin Karin Landauer aus. " Die Antwort auf das Drogenproblem in Wien kann nicht Freigabe heißen." ****

Die Antwort auf das Drogenproblem, so Landauer, muß heißen: Hilfe für Abhängige, hartes Vorgehen gegen Dealer. In diesem Zusammenhang sprach sich Landauer auch für härtere Strafen gegen dealende Drogenabhängige aus. Entkriminalisiert man diese Gruppe, so leistet man dem Drogenhandel Vorschub. Damit sich der dealende Süchtige seine Sucht leisten kann, zieht er andere in den Teufelskreis hinein.

Das furchtbare an Drogen, so Landauer, ist, daß dieses Problem
jede Familie treffen kann. Nicht nur die sogenannte Risikogruppe, nicht nur ohnehin sozial Gefährdete. Der Einstieg wird durch die unverantwortliche Politik der Regierung viel zu leicht gemacht. Drogen sind überall, besonders aber dort wo Jugendliche verkehren, sehr leicht zu erhalten, kritisierte Landauer.

Es muß daher oberstes Gebot sein, den Zugang zu Drogen zu erschweren. Das fängt damit an, daß man Dealer aus dem Verkehr zieht. Die Freiheitlichen treten daher für harte Strafen für Dealer - bis zu Lebenslänglich und die konsequente Abschiebung von dealenden Ausländern ein. Parallel dazu dürfen dealende Süchtige nicht entkriminalisiert werden, forderte Landauer.

Das vorliegende Drogenkonzept der rot/schwarzen Koalition ist jedenfalls ein untaugliches Mittel um das Drogenproblem in den
Griff zu bekommen. Und es ist heimtückisch, denn mit diesem
Konzept versucht die Stadtregierung den Eindruck zu vermitteln als würde sie handeln. In Wahrheit verwaltet und verharmlost sie damit das Drogenproblem und macht sich schuldig am "Selbstmord auf
Raten", schloß Landauer. (Schluß) mg nnn

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