Transporteure fordern Mittelstandsinitiative

Ungleichgewichtige Transportmärkte schädigen den europäischen Mittelstand - "Lkw-Pfuscher unterwegs"

Wien (PWK) - "Durch die ungleichgewichtigen Transportmärkte in
Ost- und Westeuropa kommt der Mittelstand schwer unter die Räder", stellte der Vorsteher des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich, Adolf Moser, anläßlich einer Konferenz der International Road Transport Union (IRU) in Helsinki fest. ****

"Es ist eine der großen Herausforderungen unserer heutigen Zeit, wieder mehr Ordnung in die Transportmärkte zu bekommen", analysiert Moser die unbefriedigende Situation. Durch die Teilnahme Österreichs am Binnenmarkt seit 1997 sind die Transportpreise für die österreichischen Transporteure um ca. 25 Prozent gesunken. Die mangelnde Harmonisierung bei der Straßenverkehrsbesteuerung und bei der Kontrolle der Sozialvorschriften lasse europaweit einen Wildwuchs zu, der auch Österreichs den mittelständischen Unternehmungen extrem schadet. Darüber hinaus habe der gewerbliche Pfusch ein unakzeptables Ausmaß angenommen. "Ich schätze, daß ca. 10 bis 15 Prozent Lkw-Pfuscher auf unseren Straßen unterwegs sind", meint Moser. "Diese schaden dem Image und dem Geschäftsfeld der heimischen Transporteure enorm".

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