Österreichs Skiindustrie wieder Nummer 1 in Japan

Groß-Präsentation der österreichischen Skiindustrie in Tokyo - mit Carving-Welle "Made in Austria" auf Erfolgskurs

Wien (PWK) - Japan ist mit rund 760.000 verkauften Paar Skiern pro Jahr der weltweit größte Einzelmarkt und nimmt damit beinahe ein Fünftel der globalen Gesamtnachfrage nach Skiern auf. "Österreichische Firmen sind für fast 50 Prozent der Gesamt-Skiproduktion der Welt verantwortlich. Dank des weltweiten Carving-Booms, dessen Impulse aus Österreich kommen, ist es der österreichischen Skiindustrie gelungen, 1998 die Marktführerschaft in Japan zurückzuerobern", berichtete Elisabeth Gürtler-Mauthner, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, bei einer Großpräsentation Österreichs Skiindustrie in Tokyo. ****

Die anwesenden Spitzenmanager wichtiger österreichischer Skifirmen stellten vor japanischen Wirtschafts- und Industrie-Journalisten sowie vor österreichischen Medienvertretern, die im Rahmen des Staatsbesuches von Bundespräsident Klestil zur Zeit in Japan sind, ihre Produkt- und Marketingstrategien vor und beleuchteten die aktuelle Marktsituation.

1998 wurden von Japan über 288.000 Paar Alpinski aus Österreich importiert. Dies entspricht einem Marktanteil von 37,8 Prozent, womit Österreich den größten Anteil am japanischen Ski-Gesamtimport innehat. Gegenüber dem Jahr davor, als noch ein gewisser Lagerüberhang vorhanden war, konnte der Absatz um 6,9 Prozent gesteigert werden. Am zweiten Platz liegt Frankreich mit 27 Prozent Ski-Marktanteil, doch schon deutlich weniger als die Produkte "Made in Austria".

Die Präsenz in Japan ist für Österreichs Hersteller von zentraler Bedeutung, nicht zuletzt wegen der traditionell guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Durch gezielte Bearbeitung des Marktes und weitere Verbesserung des Angebotes will man die führende Position weiter ausbauen, so die österreichische Skiindustrie. Bei Spitzenmodellen ist mit moderaten Preiserhöhungen zu rechnen. Um den technologischen Vorsprung bei Carving-Ski zu wahren, werden jedes Jahr viele Millionen Schilling in Forschung und Weiterentwicklung investiert.

Die österreichische Skiindustrie hat trotz eines schwierigen Umfeldes in den letzten Jahren ihre Kernkompetenz in Sachen Ski deutlich unter Beweis stellen können. Dank neuer Technologien und eines Know-how-Vorsprunges beim Carving-Ski konnte die Skiindustrie weltweit Marktanteile gewinnen. Bei Neubestellungen werden praktisch nur mehr Carving-Produkte geordert, die durch eine je nach Modell mehr oder weniger starke Taillierung gekennzeichnet sind. Auch auf dem österreichischen Heimmarkt gelang es dadurch, die Zahl der verkauften Paar um zehn Prozent auf 500.000 Ski zu erhöhen.

Österreich ist bei der Erzeugung von Wintersportgeräten (Alpin-und Langlaufski, Snowboards etc.) weltweit führend. Fast jeder zweite der weltweit erzeugten etwa 4,1 Millionen Paar Alpinski kommt aus der Alpenrepublik. Die Erfolge der österreichischen Skinationalmannschaft tragen ebenfalls dazu bei, daß die Beliebtheit der österreichischen Produkte weltweit wieder im Steigen ist.

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