Schienenverkehr weist unhaltbare Vorwürfe zurück

Regelmäßige Kontrolle der Gefahrgutwaggons durch neutrale Dritte - Hoher Sicherheitsstandard der Verlader-Wirtschaft

PWK - Als absolut unrichtig und unhaltbar weist der Fachverband Schienenbahnen Vorwürfe aus Oberösterreich zurück, wonach der "Gefahrguttransport auf der Schiene noch viel gefährlicher" sei als auf der Straße. Dies sei eine polemische Äußerung, deren Zustandekommen nur durch die Aufregung rund um die jüngste Tunnelkatastrophe erklärbar sei, aber trotzdem nicht unwidersprochen hingenommen werden kann, erklärt Fachverbandsgeschäftsführer Dr. Erik Wolf in einer Stellungnahme namens der betroffenen Wirtschaftskreise. ****

Wolf erinnert daran, daß die Zulassung von Gefahrgutwaggons durch das Verkehrsministerium erfolgt und die Waggons einer regelmäßigen und strengen Überprüfung durch neutrale Dritte (TÜV, u.a.) unterliegen. Auch ist das Waggonmaterial, entgegen den offenbar unbedacht gemachten Äußerungen, keineswegs veraltet. Es entspricht vielmehr den neuesten technischen Vorschriften, stellt Wolf richtig.

Tatsache ist, daß das Transportsystem Schiene in Relation zur beförderten Menge weit weniger Gefahrgutunfälle mit Todesfolgen aufzuweisen hat als das Transportsystem Straße. Trotzdem habe man seitens des Schienenverkehrs bewußt davon Abstand genommen, in die nach dem tragischen Unfall entstandene Diskussion über die Verlagerung von Gefahrguttransporten einzugreifen, um nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen.

Absolut unrichtig ist der Vorwurf, daß sich die Bahnen beim Transport gefährlicher Güter "selbst kontrollieren". Vielmehr unterliegen diese der Aufsicht durch das Verkehrsministerium. Derartige Vorwürfe beleidigen auch die Verladewirtschaft, die ja gemäß den Bestimmungen des RID die Verpflichtung hat, sich von der Eignung des Lademittels zu überzeugen und als Befüller auch die Verantwortung trägt. "Im übrigen treffen die unbedachten Anschuldigungen auch sämtliche europäische Eisenbahnen, die ihrer Verpflichtung zur Kontrolle der übernommenen Waggons nicht nachkommen würden", antwortet Wolf den Kritikern.

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