Raschere Anpassung der Bildungspolitik an Marktbedürfnisse!

Manko bei Ausbildung in den Schlüsselqualifikationen und Sprachkenntnissen in Österreich

PWK - Die raschere Anpassung der Bildungspolitik an die Bedürfnisse des Marktes, das Erlernen mehrerer Sprachen und die Notwendigkeit der Ausbildung in den Schlüsselqualifikationen als vordringliche Forderung der Wirtschaft war das Ergebnis der Diskussion im Workshop "Arbeit & Bildung" anläßlich des "Tages der Wirtschaft", an dem der Unternehmer Artur Doppelmayr, WIFI-Wien-Kurator Michael Walter, Wiens Vizebürgermeister Bernhard Görg und Ernst Wogrolly, Direktor des TGM Wien teilnahmen. ****

15.000 Facharbeitskräfte im Bereich EDV werden von der Wirtschaft gebraucht und sind mit der notwendigen Qualifikation derzeit nicht vorhanden. Rechtzeitig auf die Bedürfnisse der Wirtschaft zu reagieren müsse daher wichtigstes Ziel der Bildungspolitik sein. Sprachen und Kenntnisse im Umgang mit verschiedenen Kulturkreisen sowie vor allem die Notwendigkeit des Erlernens der Schlüsselqualifikationen bereits bei der Erstausbildung seien vordringliche Anforderungen seitens der Wirtschaft, war man sich bei der regen Diskussion einig.

Das Überdenken der Marktmechanismen im Bildungsbereich angesichts des krassen Gegensatzes zwischen kostenfreiem Uni-Zugang und der hohen Bereitschaft, Geld für die Weiterbildung auszugeben sei ebenso eine wesentliche Forderung an die Politik wie die steuerliche Absetzbarkeit der Ausgaben für die berufliche Weiterbildung. WIFI-Wien-Kurator Walter verwies in diesem Zusammenhang auf die volkswirtschaftliche Dimension der beruflichen Weiterbildung. Erstmals wurde in einer Untersuchung von Universitätsprofessor Friedrich Schneider anhand zweier WIFI-Kurse festgestellt, daß sich die Kaufkraft von WIFI-Absolventen nach Gehaltserhöhungen hochgerechnet um etwa 700 Millionen Schilling erhöht.
(Schluß) Pt

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