Regina Ungar, Kronzeugin im Fall Foco, sagt in NEWS: "Ich will wieder zurück nach Österreich!" - Hatte nach seiner Flucht nie Kontakt mit Tibor Foco"

Vorausmeldung zu NEWS nr. 22/2. Juni 1999

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS erreichte für die jüngste Ausgabe die Kronzeugin im "Fall Tibor Foco", Regina Ungar, in Florida. Im Interview sagt Ungar: "Ich möchte gerne wieder nach Hause". Sie lebe in den USA derzeit zwar sehr gut, habe einen Beruf im Management, allerdings gehe es ihren Großeltern in Österreich sehr schlecht. "lch möchte sie so gerne noch einmal sehen", so Ungar. Eine Rückkehr könne sie derzeit aber nicht riskieren, meint die Kronzeugin: "Ich würde alles verlieren. Wegen meiner falschen Zeugenaussage würden sie mich sofort verhaften, wenn ich in Österreich bin. Da können sie versprechen, was sie wollen". Von der Justiz verlangt Ungar: "Sie sollen mich endlich in Ruhe lassen. Ich habe doch schon alles gesagt, was ich weiß".

Zum "Fall Foco" meinte die Kronzeugin, sie habe in jener Nacht 1986, in der die Prostituierte Elfriede Hochgatter umgebracht wurde, "nur einen Schrei gehört". "Ich habe mir aber dabei nichts gedacht, denn in der Bar wurde oft gekichert". Am Bahndamm, dem Tatort, "bin ich nie gewesen".

Zu Spekulationen, der Verdächtige Tibor Foco habe nach seiner Flucht aus dem Gefängnis 1995 Kontakt mit ihr aufgenommen, sagte Ungar: "Er hat sich kein einziges Mal bei mir gemeldet. Und ich hoffe, er tut es auch nicht." Den Aufenthaltsort Focos kenne sie nicht, sie wisse nur, "daß er Familie in Ungarn und viele Freunde in Frankreich" hat. Freiwillig stellen werde sich Tibor Foco nie, meint die Kronzeugin: "Der hält das durch. Der ist zäh. Und ein Einzelkämpfer. Aufgeben tut der sicher nicht".

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