Wiener Liberale fordern Kombikarte für Bäderbesucher

LIF-Pöschl: "Parkgebühren bei öffentlichen Bädern dürfen keine reine Geldbeschaffungsaktion sein!" Mündliche Anfrage und Antrag im nächsten Gemeinderat

Wien (OTS) Ab 1. Juli soll die Benützung von Stellplätzen vor städtischen Bädern gebührenpflichtig sein. Der stellvertretende Klubvorsitzende des Liberalen Forums Wien, Hanno Pöschl, wittert hinter dieser Idee ein nur "dürftig durchdachtes Konzept" und spricht von einer reinen Geldbeschaffungsaktion der Stadtregierung. Seiner Meinung nach müsse gewährleistet sein, daß die Badegäste vor den öffentlichen Bädern auch tatsächlich einen Parkplatz vorfinden und die Abstellplätze nicht bereits ständig von Fahrzeugen der Wien-PendlerInnen und von Pickerlflüchtlingen verparkt sind. " Die Lösung liegt in einer Kombikarte, die Bädereintritt und Parkgebühr beinhaltet", so der liberale Gemeinderat.

Pöschl will in der kommenden Gemeinderatssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen, der sicherstellen soll, daß die Benützung von Stellplätzen vor städtischen Bädern in Hinkunft nur mehr für Badegäste möglich sein wird und mit der Bädereintrittskarte gekoppelt ist. "Nur so kann erreicht werden, daß die Bade-Parkplätze auch tatsächlich den Badegästen zur Verfügung stehen", gibt sich Pöschl sicher. Außerdem sei wichtig, daß eine angemessenes Tarifstruktur (Verhältnis der Park- zu den Eintrittskosten) zum Tragen komme.

Die kolportiert Kosten von 50 Schilling pro Tag bzw. 10 Schilling pro Stunde hält der liberale Gemeinderat nur dann für angebracht, wenn das liberale Konzept der Kombikarte realisiert werde. Völlig ungewiß sei auch der Geltungsbereich: "Im Erstentwurf waren vom Schafbergbad bis zum Simmeringer Bad noch fast alle Wiener Bäder enthalten. Mittlerweile hat sich Döbling gegen die Bäder-Parkpickerlzonen erfolgreich gewehrt und jetzt weiß keiner, für welches Bad die neue Regelung tatsächlich gelten wird. Und da soll ein durchdachtes Konzept dahinter stehen?", so Pöschl. Zur Klärung dieser Frage wird das Liberale Forum deshalb die mündliche Anfrage an Stadtrat Svihalek in der morgen stattfindenden Gemeinderatssitzung stellen.

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