Strategien für ein starkes Wien

Wiener Stadtregierung präsentiert "Strategieplan für Wien" und "Wiener Stadtdialog"

Wien, (OTS) Mit dem Strategieplan "Qualität verpflichtet. Innovationen für Wien" legten Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg am Dienstag im Bürgermeister-Pressegespräch die strategischen Überlegungen der Wiener Stadtregierung für ein konkurrenzfähiges, dynamisches und einzigartiges Wien vor. 22 konkrete Projekte sind darin benannt,
die einerseits exemplarisch für die Ziele des Strategieplans
stehen und andererseits in nächster Zukunft umgesetzt werden.

o Navigator in die Stadt von morgen.

Der Strategieplan gibt Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit klare Orientierungen für die zukünftige Stadtentwicklung.

o Ideen & Impulse.

Der Strategieplan will Wiens Stärken durch Modernisierung und Innovation absichern und ausbauen.

o Neue Kräfte & Partner.

Der Strategieplan ist eine Einladung an engagierte Wienerinnen
und Wiener aus allen Bereichen des Stadtlebens, mit ihrer Kreativität und Kompetenz an der Entwicklung von Zukunftsstrategien für Wien mitzuarbeiten.

o Qualität durch Zusammenarbeit.

Der Strategieplan macht die Gestaltung der Stadt von morgen zur gemeinsamen Herausforderung und Aufgabe für alle Ressorts der Stadtpolitik und Stadtverwaltung. Darüber hinaus steht die Intensivierung des Public Private Partnership bei der
Entwicklung und Umsetzung von strategischen Projekten im Mittelpunkt des Strategieplans.

o Motivieren & Mobilisieren.

Der Wiener Stadtdialog ist eine Plattform für Information und Diskussion, um Fachleute und engagierte WienerInnen für einen intensiven Meinungsaustausch zu zentralen Themen und Projekten
der zukünftigen Stadtentwicklung Wiens zu motivieren und zu mobilisieren.

Die Arbeiten zum Wiener Strategieplan und die Diskussionen im Rahmen des Wiener Stadtdialogs haben das Ziel, ein differenziertes und gemeinsames Verständnis von Stadt zu schaffen und durch zukunftsweisende Vorstellungen über das Wien von morgen Impulse für die Modernisierung zu geben.

Die Ergebnisse sollen Wien schließlich die Möglichkeit bieten, sich international bei verschiedenen Gelegenheiten als moderne und innovative europäische Metropole zu präsentieren. Die anläßlich der EXPO Hannover 2000 im Juli des nächsten Jahres veranstaltete Berliner Konferenz "URBAN 21" wird ein angemessener Rahmen sein, um den Wiener Strategieplan und den Wiener
Stadtdialog auch einem großen internationalen Publikum präsentieren zu können.

Der Strategieplan – Schlüssel für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand

Die Wiener Stadtregierung stellt fünf Schlüsselthemen in den Mittelpunkt der Ziele und Projekte ihres Strategieplanes (substantieller Bestandteil des Strategieplans sind 22
strategische Projekte, mit denen die Ziele, Inhalte und Methoden
des Strategieplans demonstriert werden – siehe Liste im Anhang):

o Wien – Metropole in einer dynamischen Region

Mit der geplanten EU-Erweiterung wird Wien ins Zentrum einer
neuen grenzüberschreitenden Europaregion rücken. Die Wiener Stadtregierung will sich auf die Herausforderungen und Chancen dieser Entwicklung gezielt vorbereiten – gemeinsam mit ihren Partnern in Burgenland, Niederösterreich und jenseits der Grenzen. Zusammenarbeit beim Ausbau von Verkehrs- und Telekommunikationsinfrastruktur und beim internationalen Werben
um Investoren stärkt die globale Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region – und damit auch die Wirtschaftskraft Ihres Zentrums Wien.

o Attraktiver Standort & Kompetenzzentrum für MOEL-Märkte

Wien steht in einem schärfer werdenden Wettbewerb der Stadtregionen um die Ansiedlung von Unternehmen aus Zukunftsbranchen. Der Standort Wien will an Stärke und Modernität gewinnen, um Investoren anzuziehen und neue Arbeitsplätze zu sichern. Wien will seine Kompetenz und Nähe zu den dynamischen Märkten in den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) verstärkt für Export- und
nutzen.

o Wien – Wall Street für Wissen

Als Zentrum der Wissensproduktion in Österreich will Wien die "Produkte" seine zahlreichen Universitäten, Bildungs- und Forschungseinrichtungen stärker für die kreative und innovative Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen und dabei neue Wege der Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschung
gehen.

o Erlebnis Stadt

Wien soll ein Ereignis bleiben. Die Wiener Stadtregierung will
dem reichen Kultur- und Freizeitangebot mit ihrem Strategieplan moderne Impulse geben. Die Kulturmetropole Wien soll ihr
weltweit einzigartiges Profil weiterentwickeln – als unverkennbare Melange aus Avantgarde, pulsierender Szene, Wiener Klassik und attraktivem "Urban Entertainment". Neben einem erstklassigem und für möglichst viele Zielgruppen offenen Unterhaltungsangebot sollen dabei attraktive Stadträume für Freizeit geschaffen werden.

o Stadt der Lebens- und Umweltqualität

Die Wiener Stadtregierung will auch in Zukunft für einzigartige Lebens- und Umweltqualität bürgen und dieses Markenzeichen Wiens weiter stärken. Durch sozialen Ausgleich und ökologisch nachhaltiges Handeln soll Wien für alle StadtbewohnerInnen lebenswert bleiben.

Der Wiener Stadtdialog – Eine Stadt kommt ins Gespräch

Mit der Initiative "Wiener Stadtdialog" lädt die Wiener Stadtregierung ein, an der Modernisierung und Entwicklung der
Stadt mit Kreativität und Kompetenz mitzuwirken. Der "Wiener Stadtdialog" bringt Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch – im Stadtforum Wien, bei den Wiener Stadtgesprächen und in den Medien.

Bis Ende 1999 sind insgesamt zehn Sitzungen des "Stadtforum Wien" und fünf "Wiener Stadtgespräche" geplant.

o Stadtforum Wien

Das Stadtforum Wien, ein zeitlich begrenzter think-tank hochrangiger Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, unterstützt die Stadt Wien bei der Weiterentwicklung ihrer strategischen Zukunftspositionen. Das Stadtforum Wien gibt Anregungen und Impulse zur Konkretisierung, Abrundung und
Umsetzung des Strategieplans. Die fachliche Beratung und Leitung
des Stadtforums übernehmen fünf ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Medien:

o Univ.-Prof. Dr. Jens Dangschat, Institut für Stadtplanung –

TU Wien
o Mag. Heidemarie Schrodt, Direktorin Bundesrealgymnasium

Rahlgasse
o Redakteur Michael Schrott, ORF
o Dr. Herbert Unterköfler, H. Neumann Management Consulting
o a. o. Univ.-Prof. Dr. Michael Wagner-Pinter,

Forschungsgesellschaft Synthesis

Das erste Stadtforum Wien tagt am 10. Juni 1999 ab 17.00 Uhr
im Ringturm.

Wiener Stadtgespräche – Auftakt am 16. Juni 1999

Wien sucht den öffentlichen Diskurs über die Entwicklung der Stadt von morgen. Die Stadtregierung lädt im Rahmen der "Wiener Stadtgespräche" hochkarätige in- und ausländische ExpertInnen und engagierte WienerInnen zum Informations- und Meinungsaustausch
über aktuelle Herausforderungen und Stadtprojekte ein.
Das 1. Wiener Stadtgespräch unter dem Titel "Made in Vienna – Erfolgreich im Wettbewerb der Metropolen" wird am 16. Juni 1999 um 19 Uhr im Millennium Tower stattfinden. Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg diskutieren unter der Moderation von Dr. Gerfried Sperl (Der Standard) mit Mag. Wilhelmine Goldmann (ÖIAG), GD Dr. Rolf Nordström (Ericsson Austria), Prof. Rudolf Schäfer (Stadtforum Berlin) und Prof. Kunibert Wachten (Institut für Städtebau – TU Wien) über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Wien.

Strategische Projekte

o Internationale Standortqualität

  • Initiative TEN-Knoten Region Wien
  • Bahnhof Wien – Nah- und Fernverkehrsknoten als Motor für eine städtebauliche Aufwertung des Gesamtbereiches
  • Regionalmanagement Wien-Umland

o Verantwortung für die Umwelt

  • ÖkoBusinessPlan Wien
  • Klimaschutzprogramm der Stadt Wien

o Modernisierung in Verwaltung und öffentlichen Leistungen

  • Verwaltungsmodernisierung
  • Integrativer Gesundheitsplan 2000 für Wien samt Interventionsprojekten

o Innovative Anwendung von Wissenschaft und Technik

  • Wissenschafts- und Technologiepark – Tech Gate Vienna
  • Entwicklung Wiens zum Biotechnologiestandort
  • Technologie- und Zukunftsfonds

o Lebensbegleitende Qualifikation und Bildung

  • Hauptbibliothek – ein neues bildungspolitisches Symbol
  • Wiener Bildungsnetz
  • Kinderkreativzentrum

o Neue Urbanität

  • Wohnen, Arbeiten und Freizeit – Beispiele: Gasometer und Wienerberg City
  • Städtebauliche Entwicklung von Volksprater – Messegelände – Krieau – Stadion
  • Stadtentwicklungszone "Erdberger Mais – Aspanggründe"
  • Entwicklung des Gürtelraumes zwischen Gaudenzdorf und Spittelau

o Kultur und öffentlicher Raum

  • Kulturelle Neubewertung des öffentlichen Raumes
  • Landschaftskunst 2002

o Neue soziale Akzente im städtischen Raum

  • einfach – mehrfach
  • Geschlechtssensible Kinder- und Jugendspielplätze, Sport- und Parkanlagen in den Wiener Bezirken
  • Alltagsgerechte Sanierung und Neubau (Altmannsdorf neu) (Schluß) lei

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