Feurer: Gefahrengüter weg von der Straße

Leistungsfähige Schienenverkehrswege entlasten die Straßentransitrouten

St. Pölten, (SPI) - "Das Tunnelunglück auf der Tauernautobahn hat neuerlich vor Augen geführt, wie wichtig es wäre, den Transport von gefährlichen Gütern auf die Schiene zu verlegen", sagte heute SP-Umweltsprecher LAbg. Werner Feurer. Im Tauerntunnel hat ein mit Lacken beladener LKW in erheblichem Ausmaß Anteil an der schrecklichen Tragödie. "Das Verbot des Transportes gefährlicher Güter - insbesondere hochexplosiver Substanzen -, eine bessere Kennzeichnung von Gefahrentransporten, Begleitfahrzeuge in Tunnelabschnitten sowie die stärkere Verlagerung auf die Schiene sind Maßnahmen, die unsere Straßen sicherer machen würden", so Feurer.****

Es ist zu begrüßen, daß der Verkehrsminister rasche Initiativen angekündigt hat. Die langjährige Forderung nach einer europaweiten einheitlichen Regelung der Gefahrengut-Transporte auf höchstem Sicherheitsstandard könnte davon ihren Ausgang nehmen. Die Aussage des NÖ-Landeshauptmannes Pröll, der in dieser für ganz Österreich schwierigen Stunde der Tragödie auf der Tauernautobahn zum Anlaß nimmt, um eine Breitseite gegen den Semmering-Eisenbahntunnel zu feuern, ist nicht nur sachlich falsch, sondern auch geschmacklos. "Jedenfalls ist die Semmeringstraße im Scheitelabschnitt eine der unsichersten Straßenabschnitte Österreichs mit laufend schweren Unfällen mit Gefahrengütern. Es ist erkennbar, daß der Straßentunnel kaum mehr Sicherheit bringen wird - die einzig richtige Lösung wäre die Verlagerung auf die Schiene mit einem Eisenbahntunnel nach höchstem Sicherheitsstandard, wie er geplant ist", so der SP-Umweltsprecher abschließend.
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