Dirnbenger: Arbeitslose müssen bereits ab dem 50. Lebensiahr vom AMS unterstützt werden

FSG-Modell ist zur Bekämpfung der Altersarbeitslosigkeit untauglich

Wien (OTS) - Anläßlich der heute tagenden 109. Vollversammlung der Arbeiterkammer NÖ kritisiert AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) die Vorschläge der Sozialdemokratischen Gewerkschafter (FSG) zur Bekämpfung der Altersarbeitslosigkeit. "Das Modell der FSG und von Sozialministerin Hostasch ist zur Bekämpfung der Altersarbeitslosigkeit untauglich", sagt Dirnberger. Als Grund dafür nennt Dirnberger die hohen Altersgrenzen, nämlich 53 Jahre bei Frauen und 57 Jahre bei Männern, ab denen die Unterstützung nach den Plänen der FSG und Hostasch einsetzen soll.

Dirnberger verlangt die gesetzlich verbriefte Möglichkeit für Arbeitnehmer über 50 Jahre, gleichgültig ob Mann oder Frau, in eine Altersteilzeitarbeit zu gehen. Dieses Modell der Altersteilzeit sieht vor, daß Arbeitnehmer ab dem 50. Lebensjahr ihre Arbeitszeit um 20 bis 50 % reduzieren können. Die Hälfte das Lohnentfalles wird vom AMS bezahlt. "Dieses Modell setzt mit seinen Al tersgrenzen viel realistischer an als das FSG-Modell und kommt volkswirtschafflich billiger, als die Arbeitslosigkeit der betroffenen Arbeitnehmer zu finanzieren", betont Dirnberger die Vorteile seines Modelles zur Bekämpfung der Altersarbeitslosigkeit.

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