Greenpeace wehrt sich gegen Vereinnahmungsversuche durch Hans-Peter Martin

Greenpeace an Hans-Peter Martin: Aufsichtsratsfunktion bei Greenpeace Deutschland wegen Unvereinbarkeit mit SPÖ- Kandidatur rasch zurücklegen

Hamburg/Wien (OTS) - Greenpeace setzt sich gegen Vereinnahmungsversuche durch den Spitzenkandidaten der SPÖ für die EU-Wahlen, Hans-Peter Martin, zur Wehr. Martin versuchte in einer APA/OTS-Aussendung (APA-OTS des SPÖ- Pressedienstes vom 27.5.1999) mit dem Hinweis auf seine Aufsichtsratstätigkeit bei Greenpeace Deutschland den Eindruck zu erwecken, daß er in ökologischen Fragen besser qualifiziert sei als andere Kandidaten. Für Greenpeace ist das Prinzip der strikten Überparteilichkeit von grundlegender Bedeutung. Jeder Mißbrauch des Namens Greenpeace in einer Wahlwerbung kann der Umweltorganisation großen Schaden zufügen und kann nicht hingenommen werden.

Greenpeace hat Hans-Peter Martin aus diesem Grund bereits wiederholt aufgefordert, seine Aufsichtsratsfunktion bei Greenpeace Deutschland wegen der Unvereinbarkeit einer politischen Funktion mit der Mitgliedschaft in einem Greenpeace- Aufsichtsrat zurückzulegen. Für Greenpeace eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Hans Peter Martin hat auf diese Aufforderungen leider bislang keine Schritte seinerseits folgen lassen. Greenpeace appelliert daher erneut und öffentlich an Herrn Martin, seine Aufsichtsratsfunktion unverzüglich zurückzulegen und in Hinkunft jegliche Wahlwerbung mit dem Namen Greenpeace zu unterlassen.

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