Kärntner Industrie fordert flexible Ausweichrouten

Für befristete Aufhebung der Beschränkungen am Radstädter Tauern und verbesserte Waggonverladung Mallnitz-Pöckstein

Wien (PWK) - Die Katastrophe im Tauerntunnel mit der mehrmonatigen Sperre dieser wichtigen Transitroute hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Kärntner Industrie. Viele Kärntner Betriebe fungieren als Zulieferer für Unternehmen in Deutschland und profitierten von der Möglichkeit einer bisher raschen Transportverbindung. Durch die Tauernautobahn war es möglich, im Nachtsprung bis in den Raum Frankfurt "just in time" zu liefern. ****

Die angebotenen Ausweichrouten über den Felbertauern bzw. über die Pyhrnautobahn bedeuten vor allem einen zusätzlichen Zeit-, Kosten-und Kilometeraufwand. Angesichts der bestehenden Engpaßsituation fordert die Industrie eine befristete Aufhebung der Verkehrsbeschränkungen am Radstädter Tauern.

Mit einer verbesserten Waggonverladung Mallnitz-Pöckstein würde sich eine weitere Route für den gesamten LKW-Verkehr anbieten. Die Bundesbahn ist allerdings gefordert, die für LKW bestehenden Beschränkungen bezüglich der Abmessungen und Gewichte durch den Einsatz von entsprechendem Waggonmaterial aufzuheben und dadurch das Durchschleusen in zeitlicher und kapazitätsmäßiger Hinsicht zu optimieren.

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