Greenpeace-Äußerungen zu Tauerntunnel-Brand: PVC-Industrie stellt klar

Wien (OTS) - Nur "aus dem historischen Kampf von Greenpeace gegen PVC" kann sich Ing. Franz Schmalwieser, Sprecher der PVC-Branchenorganisation API, die gestern, Montag, über die APA verbreiteten Äußerungen von Thomas Belazzi (Greenpeace) erklären. "PVC in irgendeinen Zusammenhang mit der Katastrophe oder ihren Folgen zu bringen, heißt die Sache nicht ernst zu nehmen." Offenbar ist Greenpeace noch immer nicht bekannt, daß bei allen Schadensbränden mit oder ohne PVC-Beteiligung Schadstoffe entstehen, wobei Dioxine nicht das wesentliche Risiko darstellen. Durch das Mitverbrennen des Kunststoffes (PVC selbst brennt nicht) sind keine besonderen Schutz- oder Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Die bei einem Brand gebildeten Dioxine sind an Ruß und Brandrückstände fest gebunden. Sie werden im Zuge der - in jedem Fall erforderlichen -Sanierung zusammen mit diesen fachgerecht zu entsorgen sein und gelangen nicht an die Umwelt. Das kanzerogene Potential des Brandrußes wird im übrigen nicht durch die Dioxine, sondern durch die (ebenfalls an den Ruß gebundenen) PAK (Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe) bestimmt.

Zum Thema Brandverhalten von PVC liegt eine kurzgefaßte Darstellung auf neuestem Stand des Wissens vor, die bei der API PVC-und Umweltberatung (Telefon 01/712 72 77) kostenlos bezogen werden kann.

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