Bundeslehrlingswettbewerb der Karosseure: Niederösterreicher siegte

Wettbewerb steigert die Qualität

SALZBURG (HKS). Unter dem Motto "Wettbewerb schafft Qualität" ging vergangenen Samstag, 29. Mai, der Bundeslehrlingswettbewerb der Karosseure in der Berufsschule 1 in Salzburg über die Bühne. Aus den einzelnen Bundesländern nahmen die beiden Bestplazierten der jeweiligen Landeswettbewerbe teil. "Von Vorarlberg bis zum Burgenland kam die Elite unseres Berufsnachwuchses zusammen. Wir sind immer wieder erstaunt, zu welchen Leistungen diese jungen Menschen unter Wettbewerbsbedingungen fähig sind", so Michael Keller, der oberste Vertreter der österreichischen Karosseriefachbetriebe.
Nach rund acht Stunden, in denen von den Teilnehmern aus einem Karosserieblech durch Treiben, Schweißen und Schlichten eine bewegliche und versperrbare Autotankklappe angefertigt werden mußte, begutachteten die Jurymitglieder unter dem Vorsitz des Salzburger Landeslehrlingswartes Ernst Moreau die Ausfertigung, Oberfläche und vor allem die Maßgenauigkeit der Wettbewerbsstücke. Schließlich stand das Endergebnis fest: der Niederösterreicher Engelbert Erndl siegte deutlich vor Peter Leiss aus
Oberösterreich, knapp gefolgt von Thomas Pillgruber aus Salzburg, der bei der Firma Josef Gerl in Hallein den Karosseurberuf
erlernte.

Betriebe schaffen Arbeitsplätze
Salzburgs Wirtschaftskammer-Direktor Dr. Wolfgang Gmachl betonte, daß die im internationalen Vergleich geringe Quote bei der Jugendarbeitslosigkeit den vielen Ausbildungsbetrieben zu
verdanken sei. Gleichzeitig müsse man aber auch zur Kenntnis nehmen, daß nicht jeder Schulabgänger für eine Lehre geeignet ist, da man für diese Ausbildung auch bestimmte Voraussetzungen mitbringen muß. Nicht zuletzt im Hinblick auf die weitere
Sicherung der Lehrlingsausbildung erteilte Gmachl den
Bestrebungen, die Meisterprüfung abzuschaffen oder durch flächendeckende Teilgewerbe zu ersetzen, eine klare Absage. Landesinnungsmeister und Organisator Peter Schaufler bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern, die die Durchführung dieses Wettbewerbes erst ermöglicht haben. Rund 40 Sponsoren spendeten neben finanziellen Beiträgen auch zahlreiche hochwertige Preise, darunter einen Werkzeugwagen mit komplettem Werkzeugsatz, eine Bohrmaschine, ein Autoradio, zwölf Sportrodeln und ein Snowboard.

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