"Masibambane-Miteinander arbeiten"

Delegation eröffnet 2. Ausbaustufe der Wiener Schule in Südafrika

Wien, (OTS) Mit zahlreichen kulturellen Einlagen -Tanzvorführungen, Kinderliedern, einem Klarinettenquartett - wurde vergangene Woche die zweite Ausbaustufe der Wiener Schule in Südafrika eröffnet. Aus der Bundeshauptstadt war zu diesem Anlass eine kleine Delegation unter Leitung der Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner, dem Klubobmann Mag. Christoph Chorherr, Dr. Georg Toifl, dem 2. Präsidenten der Wiener Wirtschaftskammer und Gemeinderätinnen ans Kap der Guten Hoffnung gereist. Damit fand
die seit 1994 initiierte und mit rund 7 Millionen Schilling aus
Wien mitfinanzierte Partnerschaft zwischen Wien und dem 40 km südlich von Johannesburg gelegenen Township in Anwesenheit des stellvertretenden Erziehungsministers Smangaliso Mkhatshwa einen weiteren Höhepunkt.

In der Dankesrede reflektierte Brauner auf die lange
Geschichte der Partnerschaft zwischen Wien und Südafrika "welche bereits 1994 zur nachhaltigen Unterstützung des Demokratisierungsprozesses in Südafrika begonnen hat." Damals habe man mit vielen Hoffnungen Erwartungen aber auch Ängsten Richtung Süden geblickt. Die Entscheidung gerade in den Bildungsbereich,
der für jede demokratische und soziale Entwicklung unerlässliches Fundament ist, habe sich als absolut richtig und wichtig erwiesen, so der Tenor.****

Townshipschule als Zentrum für Erziehung, Gesundheitsuntersuchung und Veranstaltungen

Die Wiener Delegation konnte sich vor Ort von der beeindruckenden Qualität des Projektes, durch welches 170 VolksschülerInnen eine solide pädagogisch wertvolle Ausbildung erhalten. Darüber hinaus, so der aktuelle Zwischenstand, profitieren vom Townshipcollege, welches "Masibambane" oder "Miteinander arbeiten" heisst, auch etliche andere. Die Trägerorganisation Education Africa bzw. die Partnerschule St. Johns, betreuen in seinen "Outreach-Programmen" hunderte
Erwachsene in umfassenden Alphabetisierungsprogrammen. Hunderte Kinder werden an Samstagen in Lesen und Schreiben unterrichtet. Tausende BewohnerInnen erhalten durch eine Augen- bzw-
Dentalklinik, die in der Schule stationiert sind, kostengünstige Augen- bzw. Zahnuntersuchungen.

Dass die Schule durch die Community eine multiple Nutzung erfährt, belegen die unzähligen Veranstaltungen, die entweder in der großen Halle oder den vier im Campussystem errichteten Unterrichtsräume. So reicht die Palette der Gemeindeaktivitäten von Messen diverser christlicher Kongregationen, Hochzeiten, Konzerten bis hin zu anderen Versammlungen.

Drei neue Gebäudeflügel nach Wiener Vorbildern benannt: Häupl, Suttner, Donau

Als Zeichen der Verbundenheit konnten die geladenen Gäste
aus Österreich drei neue Gebäudeflügel nach bekannten Persönlichkeiten oder Symbolen benennen. Ein Unterrichtsraum erhielt den Namen nach dem Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl, der zweiten nach der Blauen Donau und der dritte nach Bertha von Suttner. Quasi als kleines Mitbringsel konnte die Wiener
Stadträtin dann im Namen des Unterstützungsvereines "Freunde der Wiener Schule in Südafrika" einen Betrag von 70.000 Schilling als Spendenüberweisung ankündigen. Mit dem Betrag, der im Laufe der vergangenen Monate von privaten Sponsoren wie der Industriellenvereinigung aber vor allem von hunderten WienerInnen gespendet wurde, leiste Wien einen weiteren, materiellen
Mosaikstein in der Partnerschaft, so Brauner.

Abschließend waren die PolitikerInnen und VertreterInnen einhellig in ihrem Appell an die Öffentlichkeit, den vielen hunderten Menschen im Township Orange Farm am afrikanischen Kontinent eine wichtige Chance zu eröffnet. (Schluß) wb

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