Beschäftigungseffekte kommunaler Investitionen

Mödlhammer: Studie untermauert Gemeindebund-Argument

St.Pölten (NLK) - "Diese Ergebnisse untermauern eindrucksvoll unsere Argumente, daß die Gemeinden und ganz besonders die kleinen und mittleren Gemeinden flächendeckend die größten öffentlichen Investoren und Arbeitsplatzsicherer sind. Wir werden darauf selbstverständlich auch bei den kommenden Finanzausgleichsverhandlungen entsprechend deutlich pochen." Das betonte der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Helmut Mödlhammer, heute in einer Pressekonferenz, bei der er gemeinsam mit dem Generalsekretär des Österreichischen Sparkassenverbandes, Mag. Christian Domany, die Studie "Beschäftigungseffekte ausgewählter kommunaler Investitionen" vorstellte. Sie wurde im Auftrag des Hauptverbandes der österreichischen Sparkassen vom Institut für Finanzwissenschaft und Infrastruktur der Technischen Universität Wien erarbeitet.

Hier einige Details, die Präsident Mödlhammer in seinem Statement besonders hervorhob:
Die detailliert berechneten kommunalen Projekte führten zu Beschäftigungseffekten von 1,5 Arbeitnehmer je Million Auftragssumme, wobei Sanierungs- und Neubauvorhaben die höchsten Beschäftigungseffekte aufweisen. Umgelegt auf die gesamten kommunalen Investitionen ergibt sich, daß die Gemeinden als Auftraggeber ohne Wien jährlich 48.000, mit Wien 66.100 Arbeitsplätze sichern.
Die Beschäftigungswirkung der kommunalen Investitionen ist im Schnitt 1,3 mal so groß wie jene, die vom privaten Konsum in gleicher Höhe ausgelöst wird.
14 Prozent der kommunalen Aufträge mit 17,5 Prozent der Auftragssumme bleiben in der jeweiligen Gemeinde selbst, 72 Prozent der Aufträge und der Investitionssumme wurden an Firmen innerhalb einer Distanz von 50 Kilometern vergeben. Mödlhammer: "Die kommunalen Investitionen kommen also zum Großteil der Wirtschaft in der jeweiligen Region zugute!"

Generalsekretär Domany verwies darauf, daß die Sparkassen seit 180 Jahren der wichtigste Partner der Gemeinden bei der Finanzierung ihrer Projekte sind. Ebenso wie Präsident Mödlhammer warnte er "es gilt aufzupassen, daß bei der Steuerreform die Kommunen nicht unter die Räder kommen".

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