Freiwillige Retter ersparen dem Gemeinwesen Milliarden - Beim Bundesbewerb für Sanitätshilfe in Radstadt stellen Sanitäter ihr Können unter Beweis

Wien (OTS) - Mehr als elf Millionen unbezahlte Dienststunden im
Wert von über drei Milliarden Schilling leisten rund 29.000 freiwillige Mitarbeiter des Roten Kreuzes im Rettungs- und Krankentransportdienst. Damit ersparen sie dem Steuerzahler viel Geld, da laut Verfassungsgesetz der Rettungsdienst Angelegenheit der Gemeinden ist. Sanitäterinnen und Sanitäter stehen in ganz Österreich rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr bereit, um jährlich mehr als 1,8 Millionen Einsatzfahrten zu leisten.

Viel Wert legt das Rote Kreuz auf die ständige Aus- und Fortbildung seiner MitarbeiterInnen. "Es finden laufend Kurse für unsere Sanitäter statt, um Professionalität zu garantieren", sagt Bernhard Jany, Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes. "So finden derzeit, nachdem die Frühdefibrillation seit März erlaubt ist, zahlreiche Kurse zu diesem Thema statt", so Jany weiter. "Im Mittelpunkt des Rettungswesen steht immer der Patient, und seine bestmögliche Betreuung - dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechend - ist unser vorrangiges Ziel".

Der diesjährige Bundesbewerb für Sanitätshilfe, der am 19. Juni in Radstadt stattfindet, wird das Können der Rotkreuz-Sanitäterinnen und Sanitäter unter Beweis stellen. "Ihre Leistungsfähigkeit wird an simulierten Notfällen gemessen, die alle in der Realität schon vorgekommen sind", erklärt Jany. Insgesamt 19 Teams aus allen Bundesländern werden um den begehrten Titel "Rotkreuz-Bundessieger in Sanitätshilfe" kämpfen. Nähere Informationen unter www.s.redcross.or.at.

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