Wiener FPÖ verlangt mehr "Power" zur Rettung der Nahversorgung

Wien, (OTS) In einer Pressekonferenz kritisierte am Montag FPÖ-Stadtrat Walter Prinz die, wie er sagte, erfolglose Rettungsaktion der Rathauskoalition für die Nahversorgung. Das Geschäftesterben gehe unvermindert weiter, die Aktionen der Stadtverwaltung greifen nicht, obwohl es genügend Geldmittel dafür gebe. Offensichtlich, so Prinz, sei das Gesamtkonzept falsch und überbürokratisiert. Beschämend sei für ihr etwa die Vermarktung des Gürtel-Plus-Projekts. Innerhalb von drei Jahren seien
lediglich fünf Geschäftslokale eröffnet worden.

Die Hilfsmaßnahmen für die Wiener Nahversorger könnten durch ein Gebietsmanagement erfolgen, das nach den Richtlinien eines übergeordneten "Power-Planes" agieren solle. Alle notwendigen Maßnahmen, vom Behördenweg über Beratung und Fördermittel bis hin zu Vorschlägen für Maßnahmen im öffentlichen Raum müssen aus einer Hand koordiniert und begleitend kontrolliert werden.

In Wien werde der Einzelhandel häufig durch Fehlplanungen der öffentlichen Hand geschädigt, so etwa der Meiselmarkt, sagte Prinz. In solchen Fällen sei die Stadt zur Schadensgutmachung verpflichtet. Die gezielte Vernichtung von Parkplätzen führe ebenfalls zum Geschäftesterben. (Schluß) fk/vo

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