LR Bauer: Weltnichtrauchertag - Bewußtseinsbildung bei der Jugend stärken

Statistiken zeigen - was in der Jugend beginnt, ist später nur sehr schwer abzugewöhnen

St. Pölten, (SPI) - "Der Umgang mit dem "Glimmstengel" beginnt bei der überwiegenden Zahl der Raucher in der Jugend. Woran man sich in jungen Jahren gewöhnt, kann man sich in späteren Jahren nur mehr sehr schwer abgewöhnen. Gewohnheit prägt - dies ist auch beim Nikotinkonsum der Fall", stellt Niederösterreichs Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer zum heutigen Weltnichtrauchertag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest. Einmal mehr gilt es daher, die Bewußtseinsbildung der Jugendlichen zu stärken und sie auf die Gefahren ihrer Sucht aufmerksam zu machen.****

Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich rund vier Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Allein in Österreich sterben rund 3.000 Menschen jährlich an Lungenkrebs, für dessen Entstehen zu 90 bis 95 Prozent das Rauchen verantwortlich ist. "Im internationalen Vergleich zeigt sich, daß das Einstiegsalter beim Rauchen immer niedriger wird. Während 1986 rund 13 Prozent der Burschen und elf Prozent der Mädchen vor der Erreichung des 15. Lebensjahres zu rauchen begonnen hatten, lag der Prozentsatz 1997 bereits deutlich höher: 20 Prozent der Burschen und 16 Prozent der Mädchen haben sich vor ihrem 15. Lebenjahr zum erstenmal eine Zigarette angezündet", so Bauer weiter.

Die Gründe für das Rauchen in der Jugend liegen meist in der "Gruppendynamik" der Clique, nicht ausgeschlossen sein zu wollen und damit "dabei zu sein" - sowohl beim Rauchen, als auch beim Alkoholkonsum. "Ein früher Beginn der Sucht wirkt sich fatal aus -jeder zweite Langzeitraucher stirbt frühzeitig an einer Krankheit, die durch den Tabakkonsum verursacht wird. Lungenkrebs, Bronchitis und Emphyseme sind die häufigsten Krankheitsbilder. Deshalb mein Appell an die Jugend: "Cool" sein heißt sicher nicht, "warmen Dunst" einzuatmen und wissentlich seine Gesundheit zu gefährden. "Cool" sein heißt vielmehr gescheit zu sein - und die Finger vom Glimmstengel zu lassen", so Niederösterreichs Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer. (Schluß) fa

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