Geschäftsergebnis 1998 der Kölnischen Rückversicherung AG ots Ad hoc-Service: Köln. Rückversicherung <DE0008422007>

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Die Kölnische Rück veröffentlicht heute einen Aktionärsbrief, in dem sie das vorläufige Geschäftsergebnis des Jahres 1998 bekannt gibt. Erstmalig berichtet das Unternehmen nach dem US- amerikanischen Rechnungslegungsstandard US-GAAP. Die Kölnische Rück vereinfacht damit die Konsolidierung innerhalb der Gruppe und entspricht einem Trend in der Bilanzierung internationaler Unternehmen.

Das Geschäftsjahr 1998 ist nicht zufriedenstellend verlaufen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung wird die Kölnische Rück dennoch eine Dividende in Höhe der Vorjahre ausschütten.

Die Bruttoprämieneinnahme 1998 ist um ca. 3 % auf etwa 6,6 Mrd DM nach US-GAAP angestiegen (Vorjahr 6,4 Mrd DM). Das Geschäftssegment Leben/Kranken ist erneut deutlich gewachsen, hier erzielte die Kölnische Rück ein Prämienvolumen von 2,7 Mrd DM (Steigerung um ca. 12 % gegenüber 2,4 Mrd. im Vorjahr nach US-GAAP). Im Segment Schaden/Unfall ist das Prämienvolumen aufgrund selektiver Zeichnungspolitik nur moderat auf 3,9 Mrd. DM gestiegen. Die Schadensituation 1998 war insgesamt nicht befriedigend. Herausragendes Schadenereignis war die Beteiligung der nordamerikanischen Tochtergesellschaft Cologne Life Reinsurance Company an mehreren Zeichnungspools in den USA, welche Risiken aus dem Bereich der "workers compensation" gezeichnet haben. Wie sich zu Beginn 1999 herausgestellt hat, entsprachen die Konditionen und das Ratenniveau nicht den Ergebniserwartungen dieses Geschäftssegmentes. Die zu erwartenden Verluste wurden nach aktuariellen Methoden mit 275 Mio USD vor Steuern bewertet (460 Mio DM zum Bilanzkurs 31.12.1998) und eine Reservierung in dieser Höhe vorgenommen. Darüber hinaus ereigneten sich eine Reihe von großen Einzelschaden und im Vergleich zu den Vorjahren deutlich höhere Schaden aus Naturkatastrophen. Das versicherungstechnische Ergebnis ist insgesamt nicht zufriedenstellend.

Das Kapitalanlageergebnis 1998 hat sich erneut deutlich verbessert und beträgt 676 Mio DM (13 % über Vorjahr). Das laufende Anlagenergebnis wird ca. 6 % über dem Vorjahreswert liegen.

Insgesamt wird das Unternehmen mit einem negativen Ergebnis abschlieaen. Entsprechend ihrer Politik der Dividendenkontinuität wird die Kölnische Rück der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende auf gleicher Höhe der Vorjahre auszuschütten.

Weitere Einzelheiten finden sich in dem heute veröffentlichten Aktionärsbrief der Kölnischen Rück, anzufordern unter Fax (+49) 221 9738-611.

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