15 Jahre Dorferneuerung in NÖ

Pröll: Erfolgsbilanz einer großen "Bürgerbewegung"

St.Pölten (NLK) - Was vor 15 Jahren mit vier Testgemeinden
begann, ist zu einer großen "Bürgerbewegung geworden, die nicht gegen etwas auftritt, sondern für etwas eintritt": In der Radiosendung "Forum NÖ" zog Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag eine Erfolgsbilanz über die Dorferneuerung, die von ihm 1984 gestartet wurde und zu der inzwischen auch die Stadterneuerung gekommen ist. Derzeit machen bereits 531 Dörfer und 17 Städte mit, weit über 20.000 Aktivisten engagieren sich in der Dorf- und Stadterneuerung. Pröll verwies in diesem Zusammenhang auch auf die bedeutenden wirtschaftlichen Impulse und auf die Ausstrahlung weit über die Landes- und Staatsgrenzen hinaus: "Die Dorferneuerung ist, von Niederösterreich ausgehend, zu einer europäischen Idee und Bewegung geworden." Sie trage wesentlich zum intenationalen Ansehen Niederösterreichs bei.

Allein im Vorjahr sind in Niederösterreich 268 Dorf- und Stadterneuerungsprojekte mit 57 Millionen Schilling gefördert worden und haben ein Investitionsvolumen von 364 Millionen ausgelöst, unterstrich der Landeshauptmann die wirtschaftlichen Effekte. Sie kommen vor allem Klein- und Mittelbetrieben zugute und sichern Arbeitsplätze in Regionen, die solche Impulse dringend brauchen. Besonders hob Pröll hervor, daß für etliche Projekte auch EU-Mittel ins Land geholt werden konnten.

In eineinhalb Jahrzehnten hat sich natürlich einiges geändert, aber die Grundprinzipien der Dorferneuerung sind unverändert geblieben, so Pröll: "Dorferneuerung ist sehr viel mehr als Ortsbildverschönerung, sie geht hinter die Fassaden, sie ist Erneuerung des Gemeinschaftslebens und des Innovationsgeistes aus Tradition. Und nach wie vor gilt ‚ohne Musi ka Geld‘, das heißt die Eigeninitiative ist entscheidend." Die Ideen müssen aus der Ortsgemeinschaft kommen und von ihr umgesetzt werden, das Land bietet Förderung und Beratung. Noch mehr als früher sei man bemüht, über die Dorferneuerngsvereine alle Bevölkerungsgruppen von den Schulkindern über die Jugendorganisationen bis zu den Senioren einzubinden. Und noch stärker wird das Schwergewicht auf Bereiche wie Bildung, Weiterbildung und Kultur gelegt, um den Schwung, den die Dorferneuerung ausgelöst hat, zu erhalten und weiterzuführen.

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