Schüttkasten Klement als Kulturzentrum wiedereröffnet

Pröll: Ehrwürdige Bausubstanz als Kulturstätte ersten Ranges

Klement (NLK) - Bei der heutigen Eröffnung des Schüttkastens Klement bei Ernstbrunn bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die gelungene Revitalisierung des Barockjuwels zu einer neuen Funktion als symbolträchtig für die heutige Zeit. Hier sei dokumentiert, daß alte ehrwürdige Bausubstanz auch heute noch Sinn habe, insbesondere, wenn das derartig gelungen sei, wie in Klement. Das alte Zweckgebäude sei nunmehr eine Kulturstätte ersten Ranges im Weinviertel, die Menschen in Harmonie, Freude und Gestaltungswillen zusammenführen und eine Stätte der Begegnung, des Miteinanders und der Kommunikation werden solle. Niederösterreich wolle in Europa in absehbarer Zeit zu den besten Regionen gehören, das Menschliche darüber aber nicht vergessen und eine Insel der Menschlichkeit sein.

Für die Revitalisierung des Gebäudes dankte der Landeshauptmann vor allem dem verstorbenen Professor Gössinger, dem sehr viel zu verdanken sei und der allein mit diesem Wert Geschichte geschrieben habe. Auch die Dorferneuerung als mittlerweile europäische Bewegung dokumentiere mit dem Schüttkasten ihre belebende Wirkung für Geist und Seele. Daß von den Gesamtkosten von 14,5 Millionen Schilling sieben Millionen Schilling unmittelbar von Förderungen des Landes stammen, sei ein Zeichen für verantwortungsvollen und umsichtigen Umgang mit Steuergeldern. Auch dem Bürgermeister dankte der Landeshauptmann abschließend, der das "Schiff" wieder flottgemacht habe und so Ernstbrunn zu einer Vorbildgemeinde im ganzen Land gemacht habe. Die Ausstellung niederösterreichischer Künstler am Beginn der neuen Ära wertete der Landeshauptmann als äußerst positives Zeichen, seien doch Künstler der Ausdruck der heimischen Kreativität und ein kritischer Anker am Weg in die Zukunft.

Der Schüttkasten in Klement geht auf das frühe 17. Jahrhundert zurück und war bis in die 50er Jahre als Getreidespeicher in Verwendung. Unter Erhaltung der Bausubstanz wie etwa 32 gedrechselter Eichensäulen steht nunmehr auf einer Nutzfläche von 1.250 Quadratmetern auf drei Etagen Raum für Ausstellungen, Konzerte u.a. zur Verfügung.

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