Jüdischer Weltkongreß fordert höhere Entschädigungszahlungen von Bank Austria

Wien (OTS). Der jüdische Weltkongreß (WJC) fordert von der Bank Austria eine Aufstockung der Entschädigungszahlungen an Holocaust-Opfer. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Demnach soll die Vergleichssumme von bisher 40 auf 70 Millionen US-Dollar angehoben werden. Die von WJC-Direktor Elan Steinberg vertretene Forderung entbehre nicht einer gewissen Pikanterie, berichtet FORMAT weiter. Das sogenannte "Settlement Agreement" zwischen BA und den vom New Yorker Anwalt Ed Fagan vertretenen Nazi-Opfern sei vom WJC-Generalsekretär Israel Singer mitunterschrieben worden.

Stein des Anstosses: Die Honorare der Anwälte. Die Bank Austria wird laut dem FORMAT vorliegenden Vergleich (die Zustimmung des befaßten US-Gerichts vorausgesetzt) innerhalb eines Jahres 30 Millionen US-Dollar zur Entschädigung von Nazi-Opfern bereitstellen. Weitere zehn Millionen US-Dollar wurden für die "Zahlung der Kosten der Anzeigen, und der Verwaltung des Vergleichs, der einstweilig stattgegebenen Ansprüche und der Honorare und Auslagen der Anwälte und des Sonderrichters" veranschlagt.

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