1,5 Milliarden Schilling wegen Verdachts auf Geldwäsche eingefroren

Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Organisiserten Kriminalität erstattete zwischen 1994 und Ende 1998 insgesamt 112 Anzeigen

Wien (OTS)- Die Geldwäsche-Aktivitäten mafioser Gruppierungen in Österreich entwickeln sich immer dramatischer. Das geht aus einem aktuellen Lagebericht der EDOK (Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Organisiserten Kriminalität ) hervor, den das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe veröffentlicht. Demnach langten zwischen 1994 und Ende 1998 1450 Meldungen über verdächtige Transaktionen in der Gesamthöhe von sagenhaften 298 Milliarden Schilling bei der EDOK ein. Insgesamt wurden 112 Anzeigen wegen Verdachtes der Geldwäsche erstattet und 1,5 Milliarden Schilling eingefroren.

Die Prognose der EDOK ist düster: 'Auf Grund der derzeitigen Erkenntnisse muß davon ausgegangen werden, daß die organisierten Tätigkeiten der kriminellen Vereinigungen in den nächsten Jahren weiter ansteigen werden', hält der Bericht fest. 'Es ist zu befürchten, daß Gegenstrategien auf Grund des hohen Gewinnpotentials und der hohen kriminellen Energien der Organsationen nicht im gewünschten Maße greifen können.'

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