ÖGJ: Dialog und "Umverteilung" zwischen den Generationen

ÖGJ muss gestaltender Faktor der Politik sein

Wien (ÖGB). "Das Miteinander der Generationen" wurde heute beim Auftakt des 26. Jugendkongresses des ÖGB im Austria Center Vienna zur zentralen Aufgabe für die Zukunft erklärt. Unter dem Motto "Dialog und ‘Umverteilung’ zwischen den Generationen - YOUNG AND OLD TOGETHER?" diskutieren mehr als 350 junge TeilnehmerInnen aus ganz Österreich unter anderem Themen wie "Unterschiedliche Lebenswelten von Jung und Alt", "Generationenkonflikt",
"Absicherung der Pensionen für die Zukunft", "Politische Mitbestimmung" und "Höhere Einstiegsgehälter" und legen die Arbeitsschwerpunkte der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) für die nächsten zwei Jahre. ++++

Zur Eröffnung richteten ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch, Bundeskanzler Viktor Klima, Sozialministerin Lore Hostasch sowie AK-Präsident Herbert Tumpel Begrüßungsworte. Verzetnitsch bezeichnete es als einen Erfolg der ÖGJ, dass in Österreich Jugendbeschäftigungsprogramme eingerichtet wurden, die bereits "gegriffen haben und Österreich zu dem Land mit der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit in Europa gemacht haben".

Bundeskanzler Klima betonte die Wichtigkeit des gesetzten Kongressthemas, insofern, als es die politische Pflicht der jungen und der älteren Generation sei, gemeinsam an "Visionen statt Resignation für ein Europa der Zukunft zu arbeiten". "Ein Auseinanderklaffen in der Gesellschaft muss unbedingt verhindert werden. Verteilungsgerechtigkeit, sozialer Frieden und ein Zusammenhalt der Generationen sind unsere obersten Anliegen, dazu zählt auch der Erhalt des freien Bildungszugangs und ein solidarisches Gesundheitssystem", so Klima. Der Bundeskanzler weiter: "Eine gute und breite Facharbeiterausbildung ist das Grundgerüst des wirtschaftlichen Erfolges auch für die Zukunft. Um für diese Ziele einzutreten, muss die Gewerkschaftsjugend auch weiterhin ein gestaltender Faktor in der Politik sein".

Sozialministerin Hostasch betonte, dass es nicht dazu kommen
dürfe, sich verunsichern zu lassen, was die Brauchbarkeit des österreichischen Sozialsystems auch für die Zukunft angehe. "Was die Berufsausbildung betrifft, so setzt sich die Bundesregierung
zum Ziel zu einer gerechten Lastenverteilung zwischen Betreiben
die ausbilden und jenen, die nicht ausbilden, zu gelangen.
Ausserdem sind die stetige Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und das Streben nach Vollbeschäftigung unsere zentralen Aufgaben", so Hostasch. (zm)

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