Onodi: Recht auf Voll- und Teilzeitbeschäftigung für Frauen und Männer

Anhebung der NÖ Familienhilfe und Einrichtung von Kiddy- Clubs in Kindergärten

St. Pölten, (SPI) - "Ein Recht auf Voll- und Teilzeitarbeit wäre ein gesellschaftlicher Fortschritt, der den Familien mehr Flexibilität und damit mehr Freiraum in ihrer Lebensgestaltung einräumen würde”, stellte die St. Pöltner SP-Frauenvorsitzende und 2. Präsidentin des NÖ Landtages, Labg. Heidemaria Onodi, gestern im Rahmen der im VAZ St. Pölten abgehaltenen SPNÖ-Landesfrauenkonferenz fest. Während die Wirtschaft und die entsprechenden Arbeitsabläufe flexibler geworden sind und damit naturgemäß mehr Anforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen, nehmen die gesetzlichen Rahmenbedingungen, aber auch die Wirtschaft auf die neuen Anforderungen wenig Rücksicht. "Deshalb haben sich die NÖ-Sozialdemokraten in den letzten Monaten im Rahmen ihrer Familienoffensive einer Reihe
von Anliegen der Frauen und der Familien angenommen. Diese Forderungen sollen nun auf Ebene des Landtages umgesetzt
werden.****

Die Anhebung der NÖ Familienhilfe auf die von den
Sozialdemokraten geforderte Höhe des Karenzgeldes von mindestens 6.000 Schilling, die Ausweitung des Bezieherkreises der Familienhilfe, das Recht auf Teilzeitarbeit und die Ausweitung
des Karenzgeldbezuges für Alleinerzieher sind hier nur einige Forderungen, die in einem Maßnahmenkatalog von Anträgen im NÖ Landtag eingebracht wurden und die nun in den entsprechenden Ausschüssen behandelt werden. Weiters sollen nach dem Willen der NÖ Sozialdemokraten Kleinkinderbetreuungseinrichtungen -
sogenannte ”Kiddy-Clubs” bedarfsdeckend in den nö. Kindergärten eingerichtet werden und ihre finanzielle Gleichstellung mit den Kindergärten erreicht werden. Auch in sozialen und arbeitsrechtlichen Belangen soll es zu Fortschritten kommen. So tritt die SPÖ-NÖ für eine Verbesserung der sozialen und arbeitsrechtlichen Absicherung von Tagesmüttern/vätern ein. "Für die Gemeinden soll parallel dazu die Leistungserbringung im
Bereich der Kinderbetreuung erleichtert werden. Durch die Möglichkeit der Schaffung von "Kinderbetreuungsverbänden” sollen vor allem im ländlichen Raum die vorhandenen Ressourcen besser genützt werden können”, so Abg. Onodi abschließend.
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