St.Pölten ist auch Stadt des Jugendstils

Dokumentation in der neuen St.Pöltner Jugendstilgalerie

St.Pölten (NLK) - St.Pöltner Künstler wie Ernst Stöhr und Ferdinand Andri prägten den Jugendstil mit, jene um die Jahrhundertwende in ganz Europa in verschiedenen Spielarten verbreitete Kunstrichtung. Die Stadt St.Pölten gestaltete jetzt eine Abteilung des Stadtmuseums zur Jugendstil-Galerie um. Kunstwerke allerhöchster Qualität sind aufgeboten, um den Anteil von hiesigen Jugendstilkünstlern am Umbruch der Kunst zu Beginn des Jahrhunderts zu zeigen. Einige Kunstwerke kommen direkt aus Mailand, wo sie bis vor kurzem in einer Ausstellung über "Gustav Klimt und die Anfänge der Wiener Secession" gezeigt wurden.

Zu den Hauptwerken der Jugendstil-Galerie gehören sechs geschnitzte Groteskenköpfe Ferdinand Andris, die dieser 1902 in der Secession und 1904 in Berlin zeigte. Andri und Stöhr wirkten auch an der Beethoven-Ausstellung 1902 mit, für die Gustav Klimt einen berühmten Fries schuf.

Das bekannteste Jugendstilhaus in St.Pölten ist das von Joseph Maria Olbrich entworfene Secessionsgebäude "Haus Dr. Stöhr" in der St.Pöltner Kremsergasse. Davon wird ein Originalplan gezeigt, weiters auch Möbel des Hoffmann-Schülers Hans Ofner, der den Jugendstil in St.Pölten über die Innenraumgestaltung entscheidend mitprägte.

Die neue Jugenstilgalerie im Stadtmuseum St.Pölten ist jeweils Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2174

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK