Kunsthalle Krems: Zeit/Los

Ausstellung zur Zeit in der Geschichte der Kunst

St.Pölten (NLK) - An der Schwelle zum nächsten Jahrtausend leistet die Kunsthalle Krems einen beziehungsvollen Ganzjahresbeitrag: Sie hat den Großteil ihres heurigen Programmes dem Thema "Die Kunst der Zeit" gewidmet. Herausragendes Ereignis ist die Ausstellung "Zeit/Los - Zur Kunstgeschichte der Zeit", die morgen, Samstag, 29. Mai, um 18 Uhr eröffnet wird und bis 3. Oktober 1999 läuft. Die Idee dazu stammt vom Leiter der Kunsthalle Carl Aigner, als Kurator konnte der Kunsthistoriker Götz Pochat gewonnen werden.

Seit jeher spielte die Zeit im menschlichen Bewußtsein eine große Rolle, doch in jeder Epoche und in jeder Kultur wurde sie aus anderen Blickwinkeln betrachtet und bewertet. Dementsprechend unterschiedlich ist auch die Beschäftigung der Künstler mit dem Phänomen Zeit. Die Ausstellung zeigt in einzelnen Kapiteln, wie sich die Kunst seit der Antike mit der Zeit auseinandersetzte. Dabei wird eine Fülle von Möglichkeiten vor Augen geführt, dem Aspekt Zeit Rechnung zu tragen:
von der einfachen Bewegungsdarstellung über den erzählerischen Bezug zwischen den Figuren in einem Bild bis zur ikonografischen Darstellung der Zeit sowie zyklischen Prozessen in der Natur, die Gliederung in der historischen Zeit, das Erdzeitalter im Lichte der Naturwissenschaften etc. Für die Dokumentation all dieser Künstlerbeschäftigungen mit der Zeit wurden die besten Beispiele aus der Kunstgeschichte von den verschiedensten Leihgebern im In- und Ausland zusammengeholt: Es finden sich Originale von Künstlern wie Böcklin und Degas ebenso wie von Dürer, Fendi, Fernkorn, Feuerbach, Friedrich und vielen anderen. In einem zeitgenössischen Teil wird gezeigt, wie Malerei und Fotografie mit der Statik im Einzelbild umgehen, und es werden auch viele Maler des 20. Jahrhunderts mit themenbezogenen Bildern vorgestellt.

Die Ausstellung ist bis 3. Oktober jeweils Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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