EU-Konferenz über Biolandwirtschaft

Blochberger fordert optimale Rahmenbedingungen

St.Pölten (NLK) - "Die große Herausforderung für die künftige Agrarpolitik liegt darin, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine Entwicklung in Richtung Biolandbau und Nachhaltigkeit zu schaffen." Das erklärte Niederösterreichs Agrar-Landesrat Franz Blochberger gestern in Baden bei einer Konferenz "Biologische Landwirtschaft in der EU". Er verwies auf die führende Position Österreichs im Biolandbau und darauf, daß allein in Niederösterreich etwa 3.000 Bauern ökologisch wirtschaften. Die Teilnahme am österreichischen Programm für Umwelt und Landwirtschaft (ÖPUL) habe alle Erwartungen übertroffen: Österreichweit nahmen 70 Prozent aller Betriebe mit 80 Prozent der Fläche teil, von 1995 bis 1999 wurden jährlich rund 7,5 Milliarden Schilling an Förderungen ausbezahlt, auf Niederösterreich entfallen davon 2,3 Milliarden. Blochberger unterstrich besonders die Bedeutung der Erneuerbaren Energien als zweites Standbein für die Landwirte: "Wir stärken damit die Regionen, verringern die Umweltbelastung und sichern Arbeitsplätze." In Niederösterreich gibt es bereits 113 Biomasse-Fernheizwerke, jährlich werden rund 60.000 Tonnen Holz und 10.000 Tonnen Stroh als Brennstoff eingesetzt.

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