Neue "SanArena" des Wiener Roten Kreuzes eröffnet

Unfall- und Pflegesituationen können simuliert werden

Wien, (OTS) "SanArena" heißt das neue Ausbildungs- und Vorsorgezentrum des Wiener Roten Kreuzes, das Freitag von Stadtrat Dr. Sepp rieder gemeinsam mit seinem Vorgänger als Gesundheitsstadtrat Dr. Alois Stacher, Präsident des Wiener Roten Kreuzes, und in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, darunter Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, eröffnet wurde. Die SanArena wurde mit Unterstützung der Stadt Wien und mit Förderungen durch Firmen in Wien 3, Franzosengraben 6 errichtet, und soll neue Möglichkeiten in der Ausbildung bieten. Unfallsituationen, aber auch Pflegesituationen können realitätsgetreu nachgestellt und die richtigen Maßnahmen geübt werden. Die Einrichtung der SanArena werden künftig beim Kursprogramm des Wiener Roten Kreuzes - Erste Hilfe, Sanitätsberufe, Betreuung zu Hause usw. - verwendet. Sie können aber auch von anderen Organisationen, Firmen oder Behörden - z.B. der Stadt Wien - für Schulungen genutzt werden. Dafür gibt es auch spezielle Saminarangebote. Nähere Informationen: Tel.: 79 580-6502 oder im Internet:
www.abz.w.redcross.or.at.
e-mail Adresse: info@abz.e.redcross.or.at.****

Sieben Stationen umfaßt das Ausbildungs- und Vorsorgezentrum:
Neben den themenbezogenen Bereichen Arbeitsplatz/Baustelle, Arbeitsplatz/Büro und Werkstatt, Gefahren im Wohnbereich, Krankenpflege stehen KursteilnehmerInnen auch ein Unfallsimulator, ein "gläserner Rettungswagen" zur Demonstration der Teamarbeit in einem Einsatzfahrzeug sowie ein Freiraum für Brandschutzübungen zur Verfügung.

Beim Unfallsimulator kann u.a. die Selbstrettung aus einem Unfallfahrzeug, aber auch das Bergen und Versorgen von Verunglückten - auch unter erschwerten Bedingungen wie Dunkelheit
- trainiert werden. Im Abschnitt "Wohnbereich" geht es z.B. um Reanimationstraining, Aufzeigen von Gefahrenquellen, Techniken für die Betreuung zu Hause, und der gläserne Rettungswagen bietet Teamübungen für SanitätsmitarbeiterInnen. Beim Brandschutz geht es um das richtige Verhalten im Brandfall; hier sind auch praktische Übungen in einem geschützten Freiraum möglich. Bei der Station "Krankenbetreuung" lernt man den Umgang mit modernen Heil- und Pflegebehelfen, hier gibt es auch einen Geburtsimulator.
"Baustelle und Wekstätte" zeigt Bergetechniken und die Versorgung nach arbeitsspezifischen Unfällen.

Die Bedeutung von Kenntnissen in Erster Hilfe - und die ständigen Auffrischungserkenntnisse - unterstrichen Rieder und Stacher. Rieder meinte dazu, daß jede und jeder im Lauf des Lebens mehrfach in Erster Hilfe ausgebildet bzw. das Wissen aufgefrischt werden sollte. Dies solle auch für FührerscheinbesitzerInnen gelten: Hier sollten nicht nur der obligatorische Erste Hilfe Kurs anläßlich der Prüfung, sondern immer wieder Auffrischungskurse vorgesehen sein. Der Gesundheitsstadtrat wies auch auf die Ausbildung von Stadt Wien-MitarbeiterInnen in Erster Hilfe hin.
Zum Thema Rettungsorganisationen warnte er, von einem Trend zur Billigtransportkonkurrenz, die für hochqualifizierte und für schwierige Transporte eingerichteten Organisationen, wie das Rote Kreuz, wirtschaftliche Nachteile brächten. Ebenso warnte er - vor aller Notwendigkeit der Qualitätssicherung - davor, Qualitätserfordernisse an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbei in zu große Höhen zu treiben. (Schluß) hrs/bs

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