ots Ad hoc-Service: B.U.S. Berzelius <DE0005285704> B.U.S Berzelius Umwelt-Service AG forciert Technologieentwicklung

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Sächsische Tochtergesellschaft erhielt Umweltpreis der Landesregierung

Unternehmensgruppe weiter auf Wachstumskurs

Ergebnis 1. Hälfte Geschäftsjahr 1998/99 um ca. 30 % gegenüber Vorjahr gestiegen

Das Recyclingunternehmen B.U.S Berzelius Umwelt-Service AG (B.U.S) forciert die Technologieentwicklung weiter. Wie der B.U.S Vorstandsvorsitzende, Dr. Günter Okon, erklärte, sollen dabei die wirtschaftlichen Zielstellungen noch stärker mit dem Umweltschutz verbunden werden. Das Unternehmen war 1989 als 1. Umweltaktie an die Börse gebracht worden und hat sich vor allem in den Bereichen Aluminium- und Stahlwerkstaubrecycling mit guten Ergebnissen etabliert. Der Umsatz der Unternehmensgruppe stieg gegenüber dem Vorjahr um fast 60 % auf 321,2 Mio. DM im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 1998/99.

Auf die neuen Rahmenbedingungen, die von einem Konjunkturabschwung und rückläufigen Rohstoffpreisen gekennzeichnet sind, will das Unternehmen unter anderem mit einer forcierten Technologieentwicklung reagieren. Die sächsische Tochtergesellschaft B.U.S Zinkrecycling Freiberg GmbH nimmt gegenwärtig eine mehrstufige Verfahrensentwicklung vor. Für die erste Verfahrensstufe, die Entwicklung und den Bau einer Pelletieranlage hat das Freiberger Unternehmen, das Mitglied der Umweltallianz Sachsen ist, den Umweltpreis der Landesregierung erhalten. Die Pelletieranlage für Stahlwerkstäube ermöglicht eine drastische Reduzierung transport- und lagerbedingter Emissionen und einen um ein Drittel verringerten Energieaufwand für die Herstellung von Wälzoxid, aus dem in einem folgenden Hüttenprozeß wieder metallisches Zink gewonnen werden kann.

Gleichzeitig führt die Freiberger Tochtergesellschaft das EG-Öko-Audit durch. Mit dem Abschluß wird im September 1999 gerechnet. Im Rahmen des zentralen Umweltmanagements hat die Unternehmensgruppe die Zertifizierung der Anlagen nach europäischen Normen und Standards weiter vorangetrieben. Entsprechende Prüfungen erfolgten bisher bei der Pontenossa S.p.a. (Italien), ASER S.A. (Spanien), ScanDust (Schweden) und Brinker Aluminium Schmelzwerk GmbH (Deutschland). Weitere fünf deutsche und französische Konzerntöchter befinden sich in der Vorbereitung auf eine Zertifizierung. In das Freiberger Entwicklungsvorhaben wurden bisher 6,7 Mio. DM investiert. Bis zum Jahr 2000 wird sich der Betrag weiter erhöhen. Insgesamt investiert die Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 1998/99 ca. 50 Mio. DM in die Modernisierung der Anlagen. Die Investitionen werden vollständig aus dem Cash Flow finanziert.

Die Unternehmensgruppe hat mit dem Erwerb der Beteiligungen an der Remetal und ScanDust wichtige Positionen für eine zukünftige erfolgreiche Entwicklung besetzt. Die zusätzlichen Marktanteile spiegeln sich derzeit im Umsatzwachstum von fast 60 % gegenüber dem Vorjahr wider, in dem die Akquisitionen noch nicht enthalten waren. Das Unternehmensergebnis erhöhte sich von 23,6 auf 30,9 Mio. DM. Die Eigenkapitalquote beträgt 34,4 %.

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