Gemeinderat am Mittwoch: Kinoförderung, Geld für Schulen

10 Millionen für Kinoförderung - 100 Millionen bauliche Maßnahmen bei Kindertagesheimen und Pflichtschulen

Wien, (OTS) 82 Tagesordnungspunkte, die Kulturförderungen ebenso umfassen wie Mittel für bauliche Maßnahmen in Kindertagesheimen und Pflichtschulen, das Film Festival auf dem Rathausplatz, Geld fürs Kino unter Sternen oder für die Sprachoffensive des Integrationsfonds, Finanzmittel für Halbtagesausflüge für SeniorInnen oder für das Haus des Meeres, stehen kommenden Mittwoch, 2. Juni, auf dem Programm der Sitzung
des Wiener Gemeinderates. Die Sitzung beginnt um 9 Uhr mit einer Fragestunde, gefolgt von der Aktuellen Stunde, deren Thema diesmal die Grünen festlegen.

Im Kulturbereich sollen u.a. folgende Förderungen beschlossen werden:

o Wiener Kinoförderung, Kinoinvestitionsförderung und Wiener

Kinopreis - insgesamt 10 Millionen Schilling
o Betriebssubventionen für Wiener Privattheater 1999 bis 2001 von

15,75 Millionen Schilling pro Jahr
o insgesamt 57,55 Millionen weitere Betriebssubventionen für 1999

für Volkstheater, Kammeroper und Theater der Jugend
o bis 2001 jährlich 10 Millionen für den Verein zur Förderung des

künstlerischen Ausdruckstanzes
o 1,9 Millionen für das Kino unter Sternen
o 1,2 Millionen für den Verein "Schule für Dichtung in Wien"
o für die Secession 2,5 Millionen
o für das Internationale Puppentheaterfestival "Die Macht des

Staunens" 600.000 ATS
o 600.000 ATS für das Franz Schubert Konservatorium

Das Katholische Bildungswerk soll mit 500.000 ATS, der Orden der Gesellschaft Jesu ebenfalls mit einer halben Million
Schilling, das Hildegard-Burjan-Institut für den Club Alpha mit 1,45 Millionen ATS, der Wiener Integrationsfonds für die "Sprachoffensive 1999" mit 4,81 Millionen ATS und der Verein Lefö-Lateinamerikanische Emigrierte Frauen in Österreich mit 630.000
ATS unterstützt werden. Unter dem Titel "Integrationsangelegenheiten" wird auch bei der neuen MA 20 eine Haushaltsstelle mit 6,86 Millionen ATS eröffnet.

Für die ORF-Aktion Nachbar in Not stellt Wien aus Steuermitteln 1,2 Millionen Schilling zur Verfügung, für die Versorgung der in albanischen Dörfern lebenden Kosovo-Flüchtlingen 500.000 ATS, die an das Hilfswerk Austria gehen.
Für den "Rudolfiner Verein - Rotes Kreuz" bzw. ein Darlehen
leistet die Stadt Wien Zinsenzuschüsse und übernimmt die Haftung.

Dem Jewish Welcome Service wird für die Präsentation der Broschüre "Mauthausen 2000" mit den Wiener Philharmonikern eine Subvention von 150.000 ATS gewährt.

1,85 Millionen sind für Halbtagsausflugsfahrten für Wiener SeniorInnen im Juli und August vorgesehen. 2,83 Millionen soll der Verein Wiener Jugendkreis zusätzlich zu schon früher beschlossenen 2,45 Millionen für eine neue Jugend-Info Wien
erhalten. Außerdem wird dieser Verein knapp über 4 Millionen zur Durchführung der Jungbürgerveranstaltungen erhalten.

Hundert Millionen Schilling als zusätzliche Mittel werden für bauliche Maßnahmen bei Kindertagesheimen und Pflichtschulen eingesetzt. 1,2 Millionen Subvention soll das "Haus des Meeres"
für Ausgestaltungsarbeiten im ehemaligen Flakturm im Esterhazypark erhalten. Knapp 20 Millionen kostet ein Wartungsvertrag für Hard-und Softwaresysteme im Wiener Krankenanstaltenverbund, ebenfalls rund 20 Millionen ist das Kostenvolumen bei einem Vertrag mit Siemens Powerlines über die Bauarbeiten bei Neuerrichtung, Umbau oder Gebrechensbehebung von Verkehrslichtsignalanlagen. 53,6 Millionen werden für die Neuanschaffung von 38 Fahrzeugen bzw. Aufbauten für den städtischen Fuhrpark benötigt. 40,5 Millionen kostet ein Kanalumbau in Wien 20, Dresdner Straße und 28 Millionen ein Transportrohrstrang der Wasserwerke bei der Schönbrunner Brücke übers Wiental. Und etwas über 8 Millionen beträgt die -ebenfalls vom Gemeinderat zu beschließende -Gesellschafterzuwendung des Landes Wien an die Nationalpark Donau-Auen GmbH.

Die hundert MandatarInnen des Wiener Gemeinderates sollen außerdem u.a. Verträge in Zusammenhang mit dem Film Festival auf dem Rathausplatz, einen neuen Vertrag zwischen PID und APA, eine Änderung der Geschäftsordnung in Zusammenhang mit der Umwandlung von Wiener Wohnen zur Unternehmung, einen Vertrag zwischen KAV und dem Institut für Gesundheitsförderung und Modellentwicklung -Frauengesundheitszentrum F.E.M. mit jährlichen Aufwendungen von
6,5 Millionen ATS und zahlreiche Grundstückstransaktionen sowie einige Flächenwidmungsänderungen genehmigen. (Schluß) hrs

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