PSI wächst im ersten Quartal 1999 erneut schneller als der Markt Jahr2000-Effekt bei ERP-Investititonen beeinflußt das Produktgeschäft ots Ad hoc-Service: PSI AG <DE0006968225>

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Die PSI AG hat im ersten Quartal
1999 im Konzern einen konsolidierten Umsatz von 45,8 Millionen DM (Angaben nach US-GAAP) erzielt. Mit einer Steigerung von 26,5% gegenüber dem ersten Quartal 1998 ist PSI damit schneller als der Markt gewachsen. Während es im Produktgeschäft eine signifikante Verschiebung von Lizenzen zu Services gab, hat sich das Leistungsprofil im Systemgeschäft nicht verändert. Im Systemgeschäft verfügt PSI über den mit 140 Millionen DM höchsten Auftragsbestand in der Unternehmensgeschichte.

Der Umsatz im Produktgeschäft stieg um 34% von 10,6 auf 14,2 Millionen DM und im Systemgeschäft um 23% von 25,6 auf 31,6 Millionen DM. Die geringeren Lizenzumsätze im Produktgeschäft konnten durchhöhere Service-Umsätze nicht vollständig kompensiert werden, womit direkte Auswirkungen auf die Margen verbunden sind. Der Grund hierfür liegt in der Verschiebung von Investitions-entscheidungen für ERP-Systeme, bei denen die Implementierung über das Jahr 2000 reicht.

Das operative Ergebnis im Systemgeschäft konnte von 1,6 auf 2,2 Mio. DM gesteigert werden. Im Produktgeschäft wirkte sich der Rückgang bei den Lizenz- umsätzen negativ aus. Wegen fortlaufender Investitionen und der Ausweitung der Personalkapazität ergab sich hier ein verringertes operatives Ergebnis von -7,9 Mio. DM (1998:
-5,1 Mio. DM). Im Konzern verringerte sich das operative Ergebnis hierdurch von -3,5 auf -5,7 Mio. DM.

Auch im ersten Quartal 1999 wurde weiterhin in die Entwicklung und das Marketing im Produktgeschäft investiert. In diesem Bereich wird mit einer Belebung des Lizenzgeschäfts spätestens ab dem Jahr 2000 gerechnet, weshalb auch weiter in Produkt und Services investiert wird. Schwerpunkte der Investitionen sind die Verbesserung der Effizienz im Servicegeschäft sowie die Ausweitung des Vertriebes durch Kooperation und Akquisition. So konnte am Ende des ersten Quartals auf der CeBIT 99 eine Vertriebskooperation mit der Ditec AG geschlossen werden.

Die positive Entwicklung im Systemgeschäft wird sich im Geschäftsjahr 1999 weiter fortsetzen. Die Voraussetzungen hierfür sind mit einem Auftragsbestand von über 140 Mio. DM sehr gut. Zusätzliche Wachstumsimpulse ergeben sich vor allem aus der Deregulierung der Energiemärkte und den immer komplexer werdenden Logistikketten. Mit der Mehrheitsbeteiligung an der iRM Ges.m.b.H. hat PSI die führende Marktposition und den technologischenVorsprung in diesem neu entstehenden Markt weiter gestärkt. Als erster Anbieter in Deutschland verfügt PSI über Software für Stromhandel und Stromdurchleitung, auf deren Basis bereits erste Projekte realisiert werden.

Zusätzlich zur Beteiligung an der IRM wurden verschiedene strategische Investitionen getätigt. Im einzelnen waren dies die mehrheitliche Beteiligung an der UBIS GmbH und der GSI mbH. Ziel der Beteiligungen ist die Abrundung des PSI-Angebotes um Know-how und Softwarekomponenten für E-Commerce, Fertigungssteuerung, Personalmanagement sowie Energie-Einsatzoptimierung. Das mit der Akquisition der UBIS GmbH erworbene Know-how im Bereich E-Commerce kommt sowohl im Produkt- wie auch im Systemgeschäft zum Einsatz. E-Commerce gehört zu den wachstumsstärksten Zukunftsmärkten der Informations- technologie, weshalb in diesem Geschäft für die Zukunft mit deutlichem Umsatz- und Ertragswachstum gerechnet werden kann. Die anspruchsvollen Ziele für die Mitarbeiter-Expansion werden trotz des engen Marktes für qualifiziertes Personal erreicht werden.

PSI AG Die PSI AG plant und realisiert als führender Anbieter für Produkte und Systeme der Informationstechnologie seit 1969 Softwarelösungen für die Produktion und Distribution von Energie und Gütern im deutschen und internationalen Markt. Mit 830 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 1998 einen Umsatz von 186 Millionen DM und setzt auch für die Zukunft auf starkes Wachstum. Die Kapitalmittel aus dem Börsengang der PSI AG an den Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse verwendet der Konzern zur Beschleunigung der Internationalisierung und für die Festigung und den Ausbau der Marktpositionen in den adressierten Geschäftsfeldern. http://www.psi.de

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