Quartalsbericht I/99 ots Ad hoc-Service: Rhein Biotech N.V. <NL0000230324>

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- Umsatzanstieg auf 806.000 Euro (+ 27 %) - Ergebnis deutlich über Planung - Neue Joint Ventures in Portugal und Ägypten zum Ausbau der Produktions- und Vertriebskapazitäten - Neue Kooperationen im Bereich F & E

Die Zahlen Rhein Biotech hat im l. Quartal 1999 einen Umsatz von 806.000 Euro erzielt, ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr. Mehr als verdoppelt (+ 123 Prozent) haben sich dabei die Einnahmen aus Lizenzverträgen, Royalties und Produktverkäufen. Der Rückgang in der Auftragsforschung (-21 Prozent) resultiert aus der Strategie von Rhein Biotech, sich künftig noch stärker als bisher auf Eigenentwicklungen und Kooperationen mit internationalen Partnern zu konzentrieren.

Wie bereits im Rahmen des Börsengangs dargestellt, investiert das Unternehmen derzeit sehr stark in künftiges Wachstum und den strategischen Ausbau der Untemehmensgruppe. Entsprechend stiegen die Kosten im l. Quartal auf l,085 Millionen Euro. Am stärksten investiert wurde in den Bereich Forschung & Entwicklung mit 582.000 Euro per Ende März '99 (+ 50 Prozent); darin enthalten sind Projekte zum Ausbau der technologischen Spitzenstellung von Rhein Biotech und zur europaweiten Registrierung des Hepatitis-B-Impfstoffes. Nur moderat um 11 Prozent gestiegen sind die allgemeinen Verwaltungskosten - auch dies vor allem wegen der gesteigerten Geschäftstätigkeiten und Akquisitionsbemühungen im Ausland.

Insgesamt ergibt sich ein negatives Betriebsergebnis von 357.000 Euro; es liegt um rund 150.000 Euro besser als geplant.

Die Investitionen des l. Quartals flössen hauptsächlich in Anlagen für Prozeßentwicklung. 650.000 Euro verwendete Rhein Biotech für Eigenkapital-Einlagen der Joint ventures Wockhardt Rhein Biopharm Ltd und Vida Rhein S.A. in Portugal.

Das Wachstum

Kooperation mit Innogenetics: Im März ist Rhein Biotech eine strategische Kooperation mit dem börsennotierten belgischen Unternehmen Innogenetics eingegangen. Im Rahmen der Kooperation erhält Innogenetics Exklusivrechte an Rhein Biotechs Hansenula polymorpha-Technologie zur Herstellung einiger hochwertiger Diagnostika und Therapeutika - wie beispielsweise eines Hepatitis-C-Impfstoffes. Im Gegenzug kann Rhein Biotech die entsprechenden Produkte in Schwellenländem kommerzialisieren. Im Rahmen der Kooperation hat sich Innogenetics vor dem Börsengang im April mit 20-Prozent an Rhein Biotech beteiligt. Gründung der Vida Rhein S.A.: Ebenfalls im März startete Rhein Biotech ein Joint Venture mit dem portugiesischen Pharma- Untemehmen Atral Cipan.

Rhein Biotech ist an der Neugründung - Vida Rhein - zu 50 Prozent beteiligt. Am Standort in Portugal erfolgen Herstellung, Registrierung und Vermarktung eines Hepatitis-B- Impfstoffes für Europa.

Forschungskooperation mit Ribi Immunochem: Rhein Biotech arbeitet derzeit an der Entwicklung eines Hepatitis-B-Impfstoffes der nächsten Generation, der mit zwei statt bisher drei Impfdosen arbeitet. In diesem Rahmen ging Rhein Biotech im März eine Forschungskooperation mit Ribi Immunochem ein. Das an der Nasdaq notierte amerikanische Unternehmen arbeitet schwerpunktmäßig an Immunsystem- Stimulantien.

Gründungsvertrag Rhein Minapharm: Zukünftiger Standort eines weiteren Joint Ventures ist Ägypten. Die Gründungsverträge der neuen Gesellschaft - Rhein Minapharm - wurden im Februar unterzeichnet. Rhein Biotech steuert - wie auch bei den anderen Joint Ventures -seine Schlüsseltechnologie Hansenula polymorpha bei und sicherte sich das Recht, bis zu 20 Prozent der Gesellschaftsanteile zu erwerben.

Weitere Informationen:

Frank Ubags (Finanzvorstand) Rhein Biotech N.V. Universiteitssingel 5a 6229 ES Maastricht (NL) Tel.:0031-43-356 78 90 rheinbiotech@wxs.nl

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