Lembacher: Ankündigungsminister Schlögl noch immer säumig bei Grenzgendarmerie

Niederösterreich, 28.5.1999 (NÖI) "Die vollmundigen Versprechen von Innenminister Schlögl tragen absolut nichts zur Sicherheit unserer Bevölkerung bei. Wir brauchen Taten. Es fehlen an den niederösterreichischen Grenzen noch immer hunderte Beamte. Dadurch ist die Sicherheit unserer Bevölkerung, die derzeit an den EU-Außengrenzen Dienst versehen, stark gefährdet", erklärte LAbg. Marianne Lembacher.****

Dieser Zustand sei darüber hinaus eine Zumutung für die Beamten. Sie müssen unmögliches wahr machen und mit viel zu geringer Kapazität die Grenzen schützen. Das ist sowohl eine physische, als auch eine psychische Belastung für diese Menschen, die tagtäglich ihr bestes für die Sicherheit unserer Bevölkerung tun, so Lembacher.

"Was von Schlögls Ankündigungen zu halten ist, sieht man an seinem Versprechen, daß die EU-Außengrenzen bis Oktober 1997 optimal abgesichert hätten sein sollen. Jetzt schreiben wir das Jahr 1999 und es ist nichts geschehen: Die Beamten fehlen noch
immer und Schlepperbanden machen unsere Grenzregionen unsicher.
Die Beamten sind teilweise machtlos, weil es ihnen an Personal und Gerät mangelt", erklärte Lembacher.

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