Seniorenrat fordert mehr Rechte im Konsumentenschutz

Blecha und Knafl zeigen Mängel auf

Wien (OTS)- Angesichts der geplanten Reform des Konsumentenschutzgesetzes fordern die Präsidenten des Dachverbandes der Seniorenorganisationen Österreichs, Karl Blecha und Stefan Knafl einen besseren Schutz der Interessen älterer Menschen. Bemängelt wird vor allem, daß auch künftig der telefonische Verkauf von Versicherungen oder Geldanlagen nicht in den Schutzbereich der Konsumentenrechte aufgenommen wird.

Die neuen, aggressiven Verkaufsmethoden einiger Telefon-Marketing Unternehmen schaffen gerade für Senioren große Gefahren unüberlegter Vertragsabschlüsse mit Versicherungen oder Banken, aus denen ein Ausstieg beinahe unmöglich wird. Dr. Fritz Koppe, Beauftragter des Seniorenrates für Konsumentenschutzfragen regt an, das 14-tägige Rücktrittsrecht vom Vertrag auch auf diese Rechtsgeschäfte auszuweiten, damit wäre ein wichtiger Schritt zum Schutz aller Konsumenten getan.

Gefordert wird weiters die Klagslegitimation in Belangen des Konsumentenschutzrechts, wie sie jetzt schon dem ÖGB oder dem Verein für Konsumenteninformation zusteht, vertritt doch der Seniorenrat die Interessen aller österreichischen Senioren.

Weitere wichtige Konsumentenfragen, wie auch z.B. EURO-Währungsangabengesetz werden in einer Pressekonferenz am 7. Juni 1999 um 10:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Österreichischen Journalisten Clubs, 1150 Wien, Gablenzgasse 7 (Penthouse) behandelt. Wir bitten um Terminvormerkung. Wien, am 27. Mai 1999

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