FEEI trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreich

Fachverband fordert Modernisierung der Entlohnungssysteme - Neue Aufgaben für den FEEI

Wien (PWK) - Mit einem Jahresproduktionswert von rund 114 Mrd Schilling 1998 konnte die Elektro- und Elektronikindustrie das Vorjahresresultat um 6,5 Prozent übertreffen. Im Export, der gerade in dieser Branche einen besonderen Stellenwert einnimmt, wurde sogar ein Plus von 8,6 Prozent erzielt. ****

Der zunehmende Kostendruck, der auf allen Unternehmen lastet, ist für den Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) Anlaß, die Politiker nachdrücklich zu weiteren Verbesserungen der Rahmenbedingungen - vor allem im Bereich der Arbeitskosten -aufzufordern. Im übrigen will man auch selbst die Unternehmer entlasten und sieht in den nächsten Jahren eine schrittweise Senkung der Mitgliedsbeiträge um ein Viertel vor.

1998 konnten die Unternehmen den Preisdruck noch mit Optimierungen in den Produktionsabläufen, verstärkter Automatisierung und Teilverlagerungen in Billiglohnländer kompensieren. Hier ist die Decke aber bald erreicht. "Weltweite Preiserosionen müssen bei Lohnverhandlungen in Hinkunft mitberücksichtigt werden", fordert daher FEEI-Geschäftsführer Dr. Heinz Raschka.

Wenn heimische Unternehmen auch weiterhin am Weltmarkt mitmischen wollen, sind dafür neue, flexible Lohnsysteme erforderlich", ergänzte der Vorsteher des Fachverbandes, DI Albert Hochleitner, Donnerstag in einem Pressegespräch. Die Optionsklausel mit differenzierten Abschlüssen sei sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Um Österreich langfristig als attraktiven Wirtschaftsstandort zu sichern, werden weitreichendere Änderungen erforderlich sein. In Hinkunft müssen ertragsrelevante Komponenten, wie z.B. Preisverfall, bei Kollektivverhandlungen herangezogen werden und nicht nur Produktivitätsentwicklungen, wie es derzeit der Fall ist.

Um wichtige politische Ziele besser verfolgen zu können, soll die gesamte Branche sukzessive unter einem Dach vereint werden, kündigte Hochleitner an. Neben der angestrebten Verbreiterung der Basis werde sich der FEEI künftig bei der Interessensvertretung der Mitglieder verstärkt auf seine Kernthemen konzentrieren - z.B. bei der Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt. Auch werde man den Verband in Richtung serviceorientiertes Dienstleistungsunternehmen modernisieren, weshalb die Verbandsleistungen kontinuierlich auf ihre zielgruppenspezifische Relevanz überprüft werden sollen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Heinz Raschka
Tel: 01/58839/DW 12
Fax: 01/586 69 71
email: raschkah@feei.wk.or.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK