Wiener Liberale mit neuem Wiener Drogenkonzept unzufrieden

LIF-Bolena fordert konkreten Maßnahmenkatalog ein

Wien (OTS) "Das Wiener Drogenkonzept 1999 geht in seiner derzeitigen Fassung an seiner Zielsetzung vorbei", kritisierte die Gesundheitssprecherin des Liberalen Forums Wien, Alexandra Bolena, das von Sozialstadträtin Laska und Gesundheitsstadtrat Rieder heute vorgestellte Papier. "Außer vagen Absichtserklärungen, denen sich niemand verschließen kann, enthält das Drogenkonzept keinerlei relevanten Inhalte", so die liberale Gemeinderätin.

Das vorliegende Konzept ist vielmehr so formuliert, daß sowohl ÖVP als auch FPÖ zustimmen könnten. Bolena ortete darin einen "faulen Kompromiß": "Einem Konzept, dem eine ÖVP, deren Unterrichtsministerin als inhaltlichen Beitrag eine No-Drugs-Kampangne liefert, zustimmt, kann und will das Liberale Forum nicht mittragen". Weiters betonte Bolena, "daß dies auch für die FPÖ gilt, deren inhaltliche Drogenpolitik bestenfalls unkommentiert bleiben kann."

Bolena forderte einen konkreten Maßnahmenkatalog ein, um ein zielgerichtetes Handeln und Agieren überhaupt erst zu ermöglichen. Eine diesbezügliche Zusage Rieders liege zwar vor, Details seien aber noch nicht bekannt.
"Die Stadtregierung produziert hier lediglich Seifenblasen, die jederzeit zerplatzen können. Es gilt in erster Linie der Verpflichtung nachzukommen, international anerkannte Hilfsangebote auch in Wien umzusetzen. Die Sorgen und Nöte der von Sucht betroffenen WienerInnen und deren Angehörigen müssen ernstgenommen werden", so Bolena.

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