Derzeit keine Gefahr durch Donau-Hochwasser

Überschwemmte Brunnen müssen aber desinfiziert werden

St.Pölten (NLK) - Derzeit besteht keine Gefahr, daß die Trinkwasseranlagen an der niederösterreichischen Donau vom Hochwasser geschädigt werden, berichtete heute Dr. Georg Krasel von der Abteilung Umwelthygiene des Amtes der NÖ Landesregierung. Die Hochwasserwarnung bleibt zwar weiterhin aufrecht, betroffen sind davon nur wenige Anlagen wie zum Beispiel der Campingplatz in Rossatz.

Dennoch müssen einige wichtige Maßnahmen beachtet werden. Wer ohne vorhergehende Sicherheitsmaßnahmen Wasser aus einem Brunnen trinkt, der vom Hochwasser überflutet war, muß mit schweren Erkrankungen rechnen. Gefahr besteht auch, wenn nur die nähere Umgebung des Brunnens unter Wasser stand. "Die Brunnen müssen ordnungsgemäß desinfiziert werden, bevor man sie wieder in Betrieb nimmt", mahnt der Experte. Entsprechende Info-Blätter liegen bei den Bezirkshauptmannschaften auf, und die Apotheker haben die Chemikalien für die Desinfektion vorrätig. Zur Not genügt das Abkochen des Wassers. Wenn nur der geringste Zweifel besteht, daß das Trinkwasser verschmutzt oder mit Seuchenerregern kontaminiert sein könnte, sollte man diese Maßnahmen unbedingt durchführen. Diese Maßregeln gelten natürlich ganz besonders für alle Brunnen, die über ein Leitungsnetz mehrere Haushalte oder sogar Rotten versorgen, verweist Krasel auf die entsprechenden Bestimmungen des Lebensmittelrechtes. "Wer diese Maßnahmen nicht trifft, kann nicht nur die Gesundheit der Konsumenten, sondern auch Menschenleben gefährden." Nähere Auskünfte erteilen die Amtsärzte der Bezirkshauptmannschaften und der Statutarstädte.

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