EU-Erweiterung bringt wirtschaftliche Vorteile

Schwerpunkt ländliche Entwicklung

St.Pölten (NLK) - Die EU-Erweiterung bringt auch für die Grenzregionen wirtschaftliche Vorteile. Darin waren sich gestern abend Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Burgenlands Landeshauptmannstellvertreter Gerhard Jellasitz in Prellenkirchen, Bezirk Bruck an der Leitha, einig. Hauptaugenmerk müsse der ländlichen Entwicklung und den damit verbundenen EU-Förderungen gelten. Pröll wies darauf hin, daß Niederösterreich von 1987 bis 1998 rund 300 Projekte mit einem Investitionsvolumen von sechs Milliarden Schilling mit zwei Milliarden Schilling gefördert hätte. Auch das Fitnessprogramm für die Grenzregionen, das für die nächsten fünf Jahre jährlich 200 Millionen Schilling vorsieht, werde den Wirtschaftsstandort Niederösterreich stärken. Landeshauptmann Pühringer erläuterte, daß auch in Oberösterreich mit Hilfe der EU wichtige regionale Projekte in der Kultur, im Tourismus und in der Wirtschaft umgesetzt worden seien. Im Burgenland wurden laut Landeshauptmannstellvertreter Jellasitz 450 Ziel 1-Projekte mit Förderungen von zwei Milliarden Schilling realisiert. Allein in die Region um den Neusiedlersee seien 300 Millionen Schilling investiert worden. Das Burgenland werde darauf hinarbeiten, künftig nicht mehr als "Ziel 1"-Gebiet eingestuft zu werden.

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