GBH: Aktion "FARBE BEKENNEN - Auch Maler & Lackierer haben ein Recht auf Einkommen zum Auskommen" startet heute in Wien

Arbeitgeberverbände verweigern neuen Kollektivvertragslohn

Wien (GBH/ÖGB). Die Arbeitgeberverbände des Maler-, Lackierer- und Schilderherstellergewerbes verweigern für die 20.000 ArbeitnehmerInnen dieser Berufsgruppe einen neuen Kollektivvertragslohn. Dieser vertragslose Zustand ist für die KollegInnen in den Betrieben unzumutbar und muss beendet werden. Daher startet heute die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) eine österreichweite Informationskampagne, um die Probleme der ArbeitnehmerInnen dieser Berufsgruppe in der Öffentlichkeit
bewusst zu machen. Unter dem Motto: " Farbe bekennen: Auch Maler
& Lackierer haben ein Recht auf Einkommen zum Auskommen" werden
die Bevölkerung, die Konsumenten und die öffentlichen Auftraggeber über diesen Missstand informiert und sensibilisiert. Die Aktionen starten in der ersten Phase heute, Donnerstag, 27. Mai, in Wien
und finden am Freitag, den 28. Mai, die Fortsetzung in Linz.++++

Ein vor der Wirtschaftskammer in Wien abgestellter Kleinbus soll
die Herrn der Bundesinnung der Maler-, Lackierer- und Schilderhersteller an den vertragslosen Zustand erinnern, denn Ungerechtigkeit braucht eben Öffentlichkeit.

Bitte merken Sie vor:

DONNERSTAG, 27. Mai 1999:
Wien: 14.30 bis 18.00 Uhr in den U-Bahnstationen Donauzentrum, Landstrasse-Wien Mitte und Reumannplatz

FREITAG, 28. Mai 1999:
Linz: 08.00 bis 10.00 Uhr, Hauptplatz

Die Vertreter von Presse, Hörfunk und Fernsehen sind recht
herzlich zu dieser österreichweiten Informationskampagne
eingeladen und können sich vor Ort informieren.

ÖGB, 27. Mai 1999 Nr. 237

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