Nowohradsky: Landesgendarmeriekommandant beklagt Mangel an Grenzbeamten

Sicherheitsvakuum an unseren Grenzen verunsichert die Bevölkerung

Niederösterreich, 27.5.1999 (NÖI) "Was die Volkspartei Niederösterreich immer wieder aufgegriffen hat, wird nun auch von Brigadier Schmidt bestätigt: Der NÖ Gendarmeriekommandant fordert ebenfalls die versprochene Anzahl von Grenzbeamten und das sind
laut seinen Aussagen 1150. Unsere EU-Außengrenzen sind nicht
dicht, weil Personalknappheit herrscht. So ist es dem
Innenminister noch immer nicht gelungen, den Soll-Stand an Grenzbeamten auch nur annähernd zu erreichen. Tagtäglich werden im Landesinneren - nicht wie fälschlich behauptet an den Grenzen -Illegale aufgegriffen, weil die 786 Grenzbeamten völlig überfordert sind", stellte LAbg. Herbert Nowohradsky klar.****

Die Leidtragenden an den Versäumnissen des Innenministers sind die Menschen in den Grenzregionen und die im Einsatz stehenden Grenzbeamten, die ihr bestes tun, aber heillos überfordert sind, weil nicht genügend Gendarmen vorhanden sind. Wie sollen unsere Beamten mit 1/3 weniger Kapazität und einer viel längeren Grenze bewältigen, was die bayrischen Beamten bewältigen? "Wenn es dem Innenminister nicht gelingt, genügend Beamte an die Grenzen zu bringen, sollte er wenigstens dem Assistenzeinsatz des
Bundesheeres zustimmen. Es kann nicht sein, daß die niederösterreichische Bevölkerung die Unfähigkeit des Innenministers ausbaden muß", so Nowohradsky.

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