Auer: Arbeitszeit und Kinderbetreuung müssen sich an familiären Notwendigkeiten orientieren

St. Pölten, (SPI) - "Betriebliche Arbeitszeitmodelle müssen sich in Zukunft verstärkt an familiengerechten, ja "kindergerechten" Gegebenheiten orientieren, der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen hat sich primär am Betreuungsbedarf -zeitlich und organisatorisch -, nicht an verschiedenen Modellen zu orientieren", stellt die SPNÖ-Sozialsprecherin und NÖ-Frauenvorsitzende, Abg. Helene Auer, fest. "Eine Gesellschaft funktioniert immer nur dann, wenn der Familie ein entsprechender Stellenwert eingeräumt wird. Dies gilt aber umsomehr für alle Familienmitglieder, wo eine funktionierende und "ausgleichende" Partnerschaft mehr denn je gefordert ist, um auf die Erfordernisse der Gesellschaft und des Erwerbslebens reagieren zu können. Ziel einer familienorientierten Steuerpolitik muß es daher sein, nach sozialen und vor allem gerechten Grundsätzen jenen zu helfen, die es für ihr Leben und ihr Fortkommen benötigen. Weiters gilt es, eine tatsächliche Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familien für die Frauen zu verwirklichen, zumal gerade sie es sind, die durch die Dreifachbelastung Familien, Kinder und Beruf viele Erschwernisse auf sich nehmen müssen", betont die NÖ-Frauenvorsitzende.****

Wir müssen uns aber auch verstärkt den "Schattenseiten" widmen. "So vergeht kaum ein Tag, der uns nicht über die mediale Berichterstattung zu Zeugen von furchtbaren Mißhandlungen an Kindern macht. Kinderschändung, Gewalt in der Familie, gegen Kinder aber auch gegenüber Erwachsenen, darf nicht "Kavaliersdelikt" sein, sondern es muß mit größter Härte dagegen vorgegangen werden. Der sexuelle Mißbrauch von Kindern muß verstärkt öffentlich angeprangert werden -niemand darf wegschauen, sondern alle müssen hinschauen und mitwirken, daß auch entsprechende Maßnahmen gesetzt werden. Kindesmißbrauch kann überall passieren, doch die Familie muß jener "Hort der Sicherheit" für die Jüngsten unserer Gesellschaft bleiben und in einigen wenigen Fällen wohl noch werden, wo die "Tränen des Mißbrauchs und der Gewalt versiegen" und nie wieder geweint werden. Wir alle haben die Verantwortung, aktiv zu werden und aktiv zu bleiben", betont Auer. "Der Reichtum an Geborgenheit, Sicherheit, Partnerschaft und menschlicher Wärme in der Familie ist der Maßstab einer angewandten Familienpolitik - dafür gilt es zu arbeiten", so Auer abschließend.
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