heimatwerbung: Intensive Vorarbeiten auf die große Plakatstellenbewertung.

Mit neuer Geschäftsführung bereitet sich die heimatwerbung auf die Revolution des Plakates vor.

Wien (OTS) - Die Plakatbranche hat sich in den letzen Jahren als starkes Werbemedium in Österreich präsentiert. Enorme 62,4 Prozent der Bevölkerung schenken laut Media Analyse 1998 dem Plakat eine hohe oder sogar sehr hohe Aufmerksamkeit und fast die Hälfte der Bevölkerung (46,5 Prozent) kommt an 6 von 7 Tagen in der Woche am Plakat vorbei.

Diesen Aufwärtstrend wollen die Plakatunternehmen nützen: Derzeit werden österreichweit alle 130.000 Plakatstellen von einem unabhängigen Institut nach objektiven Kriterien beurteilt und bewertet. Für die heimatwerbung, mit 30.000 Flächen eines der größten Plakatunternehmen des Landes, ein ganz entscheidender Schritt nach vorne: "Das ist eine Revolution am Plakat. Dadurch weiß der Kunde von vornherein ganz genau, welche Qualität eine Plakatstelle hat. Gegenüber den eher groben Unterteilungen von früher ist das ein ganz entscheidender Fortschritt.", freut sich Mag. Ferdinand Ploner, neuer Geschäftsführer der heimatwerbung, auf die rasche Umsetzung der Plakatstellenbewertung.

An der Umsetzung dieser neue Plakatdaten wird schon gearbeitet. Ploner: "Das ist das bei weitem größte Projekt in Österreichs Plakatgeschichte. Wir stellen derzeit gerade unser Computersystem um, damit wir ab Jänner 2000 die Daten dieser 130.000 Plakatflächen dem Kunden so klar wie möglich präsentieren. Wir bauen die Kundenbetreuung systematisch aus. Gutes Service ist der entscheidende Faktor."

Den immer noch laufenden Ermittlungen der Gendarmerie in Sachen mangelhafter Abrechnung bei Plakatkampagnen will Geschäftsführer Ploner nicht vorgreifen. "Ich kann nur sagen, daß wir alles tun, um die Untersuchungen der Behörden bestmöglich zu unterstützen, Wir haben sämtliche Aufzeichnungen übergeben und warten nun das Ergebnis der Vorerhebungen ab".

Im Sommer des Vorjahres war die heimatwerbung nach einer Anzeige einer politischen Partei der Fehlabrechnung bei Plakataufträgen bezichtigt worden. "Sicherlich gab es da einen politischen Hintergrund, denn wir sind uns", so der seit April agierende neue Geschäftsführer, "keinerlei absichtlicher Fehlabrechnungen bewußt". Dies bestätigt auch der Firmenanwalt, Univ. Prof Dr. Wolfgang Brandstetter: "Es ist uns kein Kunde bekannt, der sich geschädigt fühlt und sich deshalb dem Verfahren als Privatbeteiligter angeschlossen hätte. Anzeiger war ja auch kein Kunde, sondern eine politische Partei".

Über den Stand des Verfahrens, das aufgrund der politischen Hintergründe auch Thema einer parlamentarischen Anfrage wurde, konnte Justizminister Michalek Ende April nichts Neues berichten: die Vorerhebungen laufen und erst nach Abschluß wird ein Sachverständiger bestellt werden, der die Vorwürfe der Anzeige weiter untersuchen soll.

Mag. Ferdinand Ploner: "Wir tun alles, um den Vorfall korrekt aufzuklären, aber wir werden uns mit allen Mitteln gegen die unrichtigen Behauptungen, die in Wahlzeiten jetzt wieder kursieren, zur Wehr setzen".

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