Weltkongreß der Zeitschriftenverleger in Hamburg eröffnet

Hamburg (ots) - Mit einem klaren Bekenntnis zur universellen
Geltung der Pressefreiheit ist in Hamburg der Welt-Kongreß der Zeitschriftenverleger eröffnet worden. In ihrer "Hamburger Erklärung" haben die Verleger und Manager die Regierungen der Welt aufgefordert, die Pressefreiheit zu schützen, wo immer diese in Gefahr sei. Nur so könne der wirtschaftliche und soziale Fortschritt in einer demokatischen Welt sichergestellt werden.

Zur Eröffnung der Tagung begrüßte der amtierende FIPP-Vorsitzende Axel Ganz die 600 Verleger und Manager aus 34 Ländern. Als neues Mitglied werde in Kürze wohl der chinesische Zeitschriften-Verlegerverband hinzukommen, berichtete Ganz: "Der chinesische Verband hat in Hamburg sein Interesse bekundet, der FIPP beizutreten." Jetzt werde die Geschäftsführung des Weltverbandes die Verhandlungen mit der chinesischen Delegation aufnehmen.

Der Verlegerkongreß steht unter dem Motto "Readers are Leaders -The Power of Magazines". Stellvertretend für seine Verlegerkollegen betonte der Vorstandsvorsitzende von Gruner + Jahr, Gerd Schulte-Hillen, die Stärken der Magazine im medialen Wettbewerb:
"Zeitschriften sind auf dreierlei Art stark: Sie sind das 'bedienungsfreundlichste' Medium, sie bieten hohe Emotionalität und sie stehen für größtmögliche Glaubwürdigkeit".

Die Herausforderungen durch die digitale Revolution hat Dr. Hubert Burda, der Präsident des gastgebenden Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), betont. Wissen werde in der digitalen Gesellschaft zum wichtigsten Wettbewerbsfaktor, so Dr. Burda. Als Lotsen durch die Informationsgesellschaft würden gerade die Zeitschriften in Zukunft eine entscheidende Rolle einnehmen.

In Zusammenhang mit den neuen Medien-Technologien warnte der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer Verlages, August Fischer, vor bürokratischer Überregulierung durch staatliche Institutionen. Neue Technologien müssen in erster Linie als Chance verstanden werden, so Fischer.

Die Mitglieder des Weltverbandes FIPP (International Federation of the Periodical Press) treffen sich erstmals in ihrer Geschichte in Deutschland. Im Mittelpunkt des zweitägigen Kongresses stehen Themen wie Globales Marketing, Werbe-Effizienz, das Internet, Umweltschutz und Vertriebsfragen.

ots Originaltext: FIPP (International Federation of the Periodical Press)
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

Für Rückfragen:

Ole Müggenburg
Tel: +49 40 43 13 43 12
Mobile: +49 177 843 13 12

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EUN/OTS