Winter 1998/99 auf NÖ Straßen:

Mehr Einsätze und höhere Kosten als im Vorjahr

St.Pölten (NLK) - Die Räum- und Streueinsätze des NÖ Straßendienstes im vergangenen Winter schlugen sich mit über 689 Millionen Schilling zu Buche, um fast 250 Millionen mehr als 1997/98. Wie dem nun vorliegenden "Winterdienst-Abschlußbericht" zu entnehmen ist, stieg auch die Zahl der Einsatzstunden um rund 200.000 auf über 1,1 Millionen, ebenso der Salz- und Splittverbrauch. Insgesamt wurden im vergangenen Winter 67.800 Tonnen Salz und 303.400 Tonnen Splitt gestreut. Zurückgeführt wird dies vor allem auf die starken Schneefälle und Schneeverwehungen im Februar dieses Jahres, die auch in den Niederungen für tief winterliche Verhältnisse sorgten und tagelang rund um die Uhr mit allem zur Verfügung stehenden Personal und Fahrzeugen Räum- und Streueinsätze erforderlich machten. An Spitzentagen waren sogar bis zu 750 eigene und angemietete Fahrzeuge (Lkw, Unimogs etc.) im Einsatz. Bemerkenswert ist auch die Gesamtstrecke, die mit den Fahrzeugen im vergangenen Winter zurückgelegt wurde - fast vier Millionen Kilometer. Rein statistisch gesehen betrug die gesamte Schneefallmenge in der Winterperiode 1998/99 177 Zentimeter, um etwa 60 Zentimeter mehr als im Jahr davor.

Die ersten Schneefälle gab es Ende Oktober 1998, bis Ende des Jahres kam immer wieder Neuschnee dazu, vor allem in höheren Lagen, was Räum- und Streueinsätze notwendig machte. Nach dem "Schneechaos" im Februar entspannte sich schließlich im März die Lage auf Niederösterreichs Straßen. Einsätze im Waldviertel, auf Straßen in den Voralpen und teilweise auch im Semmering-Wechselgebiet waren jedoch bis April erforderlich. Zu den letzten Winterdiensteinsätzen kam es Ende April.

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